Archiv nach Monat: April 2009

was wirklich gefährlich ist…

Wirk­lich beun­ru­hi­gend an der „wir brau­chen Inter­net­fil­ter um unsere Kin­der zu beschützen“-Masche ist, dass sie tat­säch­lich funk­tio­niert. Immer wenn ich im Familien-, Freun­des– oder Kol­le­gen­kreis das Thema zur Spra­che bringe, fin­det sich min­des­tens eine Per­son, die etwas sagt wie: „Ja, aber wir müs­sen doch was tun, und es schützt doch die Kin­der.“ Meis­tens hat diese

Wo wir doch gerade beim Thema waren…

erzählte ich nicht gerade ges­tern vom Para­dig­men­wech­sel, von der auf­re­gen­den Zeit wo sich Dinge grund­le­gend ver­än­dern? Nach dem fürch­ter­li­chen Kom­men­tar von Frau Ganschke, schreibt nun Jür­gen Neffe furcht­bar gut über den Kul­tur­wan­del im Umgang mit dem geschrie­be­nem Wort. Abso­lut lesenswert!

Im Netz der Piraten?

Auf Zeit​.de fin­det sich gerade ein Kom­men­tar von Susanne Gaschke. Lei­der ver­mischt sie dort zwei The­men auf eine sehr unglück­li­che Art und Weise: Die aktu­elle Debatte um die Sper­rung von Kin­der­por­no­gra­phie und den Pro­zess um The Pirate Bay.Dabei kommt sie zu dem Schluss, dass Sper­run­gen im Inter­net eben doch mög­lich und nötig seien, zum Schutz

Fluchen und andere Gotteslästerungen…

Finya ist zivi­li­siert gewor­den. Ich hab das ja nicht nötig. Wenn ich sauer (und nicht in feins­ter Gesell­schaft) bin, ent­kom­men mei­nem Mund arg unflä­tige Worte, gerne auch pop­kul­tu­rell geprägt. Was mich aber stets fürch­ter­lich auf­regt, ist wie tief das reli­giöse Flu­chen in einem sitzt: Herr­gotts­sa­kra! Mein Gott… (gefolgt von einer Auf­lis­tung der Dinge die mich gerade