Die provisorischen Zellen sind ca. 25qm groß und von allen Seiten sowie
von Oben einsehbar. Frauen und Männer sind gegenüberliegend, in direkt
einsehbaren Zellen untergebracht. Die dort Untergebrachten müssen auf
dem Boden schlafen, lediglich eine ca. ein Zentimeter dünne Gummimatte
wird ihnen zur Verfügung gestellt. Die Halle ist in der Nacht permanent
beleuchtet und wird ununterbrochen per Video überwacht. Zudem
beobachten Polizeibeamte die nach oben offenen und mit Netzen
überspannten Käfige regelmäßig. Den Festgehaltenen ist es nicht
möglich, zu duschen. Sie erhalten lediglich ein Stück Brot, eine
Scheibe Wurst und auf Nachfrage Wasser. Die Beamten müssen nicht nur
jeden Gang zur Toilette, sondern auch jeden Schluck Wasser
protokollieren.
Nachzulesen bei Indymedia, gefunden bei Sebastian. Wir reden hier wohlgemerkt nicht über Schwerverbrecher, sondern über Menschen die ihr Grundrecht auf Demonstration wahrgenommen haben.
Und da fragen manche sich tatsächlich, wieso Leute anfangen Polizisten oder „den Staat“ als Feind zu betrachten.… Ich frage mich, wie die beteiligten Beamten das noch mit ihrem eigenem Rechtsstaatsverständnis vereinbaren können. Ach ja:
„Tja, eine Gesa, das ist eben kein Sanatorium.“
(Quelle: SpOn)




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