Der Weisse Block?

Malte vom Spreeblick hat die wahr­schein­li­che Wahr­heit wohl gut zusammengefasst:

Wie schon im Kin­der­gar­ten: Alle, die geprü­gelt haben, sind schuld.
Kei­ner hat die andere Wange oder auch nur die andere Seite sei­nes
Was­ser­wer­fers hin­ge­hal­ten.
Alle bekom­men kei­nen Kakao.

Mir fiel dabei natür­lich mal wie­der was zu ein: Wie wäre es mit einem pro­fes­sio­nel­lem „Weis­sem Block“? Eine dedi­zierte Gruppe Hardcore-Deeskalationisten, die sich in weisse Pan­ze­rung hül­len, und bei Aus­schrei­tun­gen die jewei­li­gen Auto­no­men Schlä­ger von den „rich­ti­gen“ Demons­tran­ten effek­tiv tren­nen. Ein­fach die Schlä­ger nicht mehr in den Block der Demo zurück­las­sen, eine deut­li­che Grenze zwi­schen „fried­lich“ und „böse“ ziehen.

Dann hat keine Poli­zist mehr die Aus­rede jeman­den nach­zu­set­zen, nie­mand der bös­wil­lig und unpro­vo­ziert Steine auf Weg­lau­fende wirft kann sich in der Menge verstecken.

Ich behaupte mal frech, daß kaum noch auto­nome Schlä­ger bei Demos auf­tau­chen wer­den, wenn ihnen die Deckung in der anony­men Menge fehlt. Egal, ob es ver­deckte staat­li­che Pro­vo­ka­teure oder fiese Kra­wall­brü­der ohne poli­ti­sche Aus­sage sind: Wer eine fried­li­che Demo benutzt um Steine zu wer­fen, sollte von die­ser aus­ge­son­dert werden.

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