Kino in Not!

SpOn hat einen Bericht über die aktu­elle Misere der Kinos, und Anke Gröner kom­men­tiert die­sen. Da ich am Sonn­tag auch mal wie­der im Kino war, hier mal mein Senf dazu:

Prä­misse: Kino ist toll. Die Lein­wand ist grö­ßer, der Ton ist bes­ser, Pop­corn sel­ber machen saugt. All das gilt unein­ge­schränkt. Lei­der muss ich Anke aber auch recht geben: Die Qua­li­tät des Publi­kums hat ste­tig abge­nom­men. Lau­tes Unter­hal­ten, nicht abge­schal­tete Han­dys, ewi­ges Auf­ste­hen, etc… all das nervt kol­los­sal. Anders als sie denke ich aber, daß die­ses Beneh­men auch mit von den Kino­ket­ten mit­ge­för­dert wird: Wenn ich den Kun­den „McDo­nalds“ prä­sen­tiere, benimmt er sich auch so.

Aber mein per­sön­li­cher Grund nicht so häu­fig ins Kino zu gehen ist dieser:

Preis und Leis­tung ste­hen in kei­nem Zusam­men­hang. Zwei Per­so­nen ins Kino -> 20 Euro! Dazu noch die kleine Cola für 4 Euro („klein“ == 1 Liter, oder so.…). Wenn ich dann noch eine gute halbe Stunde Wer­bung, inkl. dem „Du-bist-ein-schlimmer-Finger-und-wir-haben-Dich-erwischt“ Anti-Raubkopierer Spot erdul­den muss, und, wie am Sonn­tag, auch noch eine 15 Minu­ten Zwangs­pause, dann mag ich nicht mehr.

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