Ausserirdische?

Gerade auf Netzpolitik.de entdeckt:

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Peter Hett­lich (Grüne) hat der Bundesregierung einige Fragen zu Ausserirdischen gestellt.
Dabei ging es kon­kret um Fra­ge­stel­lun­gen, wie hoch die Bun­des­re­gie­rung die Wahr­schein­lich­keit für die “Exis­tenz intel­li­gen­ter extra­ter­res­tri­scher Lebe­we­sen” ein­schätzt und wie hoch die Wahr­schein­lich­keit sei, dass diese auf dem ” Ter­ri­to­rium der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land landen”.

Ja, Leute, das sind unsere Steu­er­gel­der bei der Arbeit!

In den Kom­men­ta­ren ent­wi­ckelte sich jetzt aber auch noch zusätz­lich eine Dis­kus­sion ob es nicht doch Ali­ens geben könnte, und wie wahr­schein­lich ein Besuch von ihnen sei, und ob ein Land nicht doch dafür ein Pro­to­koll in der Schub­lade haben müsste, etcpp.

Sogar die Piratenpartei wird mit sowas belästigtschäftigt.

Ok, hier zu Pro­to­koll also mal meine Mei­nung, auch als Piratenparteimitglied:

Ich halte die Wahr­schein­lich­keit, dass es Außer­ir­di­sche im All gibt für deut­lich grö­ßer Null.

Die Wahr­schein­lich­keit, dass diese noch zu mei­nen Leb­zei­ten hier auf der Erde lan­den strebt IMHO eher deut­lich gegen Null. Als Grund dafür nenne ich jetzt ein­fach mal die Anzahl der Wel­ten die diese ETs abklap­pern müss­ten sowie die Ein­schrän­kun­gen der Phy­sik die Rei­se­zei­ten eher… lang­wie­rig machen.

Es ist wich­tig und rich­tig die Astro­no­mie als For­schung wei­ter­zu­be­trei­ben, und auch die aktive bemannte Erfor­schung der des Alls halte ich für wich­tig. Not­fall­pläne für die Lan­dung von Aus­ser­ir­di­schen sind aber Makulatur

Kri­ti­sche Den­ker“ wer­fen übri­gens gerne ein, dass wir uns mit unse­rem beschränk­ten Wis­sen ein­fach nur die sooo weit fort­ge­schrit­tene aus­ser­ir­di­sche Tech­nik eh nie vor­stel­len kön­nen, und des­we­gen mit logi­scher Denke eben keine Unmög­lich­keit eines Ali­en­be­suchs bewei­sen könnten.

Denen ent­gegne ich, dass wir uns dann erst recht kei­nen Not­fall­plan zurecht­le­gen brau­chen, da die Ali­ens dann eh kom­plett anders han­deln als wir es uns vor­stel­len könnten.

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