Blackouts in D?

oder „für wie Dumm wollt Ihr uns verkaufen?“

Man lese nach in Spiegel Online:

Behör­den­chef Mat­thias Kurth warnte vor Eng­päs­sen in der Ver­sor­gung, die es ins­be­son­dere in Som­mer­mo­na­ten geben könne.

Das Jahr wird zwar nicht genannt, aber der Tenor des Arti­kels zielt aber auf eine dro­hende Kata­stro­phe noch die­ses Jahr. Die Begrün­dun­gen sind die üblichen:

Soll­ten Wind­kraft­an­la­gen bei einer Flaute aus­fal­len und zugleich im
Som­mer kon­ven­tio­nelle Kraft­werke wegen des ein­ge­schränk­ten Zugangs zu
Kühl­was­ser ihre Pro­duk­tion dros­seln, sehe die Lage in Europa schon
erheb­lich kri­ti­scher aus.

Gene­rell ist halt der Umwelt­schutz schuld:

In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat­ten meh­rere Ver­sor­ger in Deutsch­land den
Bau neuer Kraft­werke ver­scho­ben oder ganz gestoppt. Ursa­che waren die
explo­die­ren­den Kos­ten und der wach­sende poli­ti­sche Wider­stand. RWE
hatte etwa im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res den Bau eines gro­ßen
Koh­le­kraft­werks im saar­län­di­schen Ens­dorf wegen der Pro­teste der
Bevöl­ke­rung aufgegeben.

Jawoll! Und all diese Kraft­werke wäre auch pünkt­lich nach nur eini­gen Mona­ten Bau­zeit fer­tig­ge­stellt abge­nom­men und ans Netz gegangen!

Lang­sam stehts mir bis hier, diese Des­in­for­ma­ti­ons­po­li­tik zu Guns­ten der Indus­trie finde ich zum kotzen!

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