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Pipelines & Netzneutralität, Nachtrag

In einem Kom­men­tar auf Carta ver­sucht Wolf­gang Michal seine (von mir kri­ti­sier­ten) Aus­sa­gen noch ein­mal zu kon­kre­ti­sie­ren. Ursprüng­lich wollte ich direkt dort kom­men­tie­ren, dann ging mir aber auf, dass das Thema weit­rei­chen­der ist, als es zuerst den Anschein hat. Daher hier ein län­ge­rer Bei­trag.
Wolf­gang Michal schreibt:
Nichts ande­res sage ich. Die Pro­vi­der ver­mit­teln den Nut­zern den

Gläserne und blickdichte Pipelines

Auf Carta wird über den Unter­schied zwi­schen pri­va­ter Kom­mu­ni­ka­tion und Publi­ka­tion nach­ge­dacht, und die Frage auf­ge­stellt, ob Google und die Tele­kom nicht die „neuen Ver­le­ger“ seien. Das ist keine dumme Frage, und zeigt schön auf, daß das Inter­net hier tat­säch­lich einige Rol­len neu ver­teilt.
Aber, es wird mit einem abso­lut untaug­li­chen Ver­gleich erklärt:
Aber kann man das

Springer macht jetzt Bezahlinhalte — na und?

Die online-Ausgaben vom Ham­bur­ger Abend­blatt und der Ber­li­ner Mor­gen­post sind mehr oder weni­ger hin­ter einer Pay­wall ver­schwun­den. Erklärt wurde das sei­tens Sprin­ger mit selbst­be­weih­räu­chern­den Wor­ten und ein paar dahin­ge­wor­fe­nen Din­gen die man als Publi­kums­be­lei­di­gung auf­fas­sen könnte.
Und natür­lich pas­siert das, was Sprin­ger als das eigent­lich beste inter­pre­tie­ren kann: Man regt sich auf, ver­linkt, berich­tet und schaut

(Basis)Demokratie?

Es gibt da ein recht bekann­tes Churchill-Zitat. Es stammt aus einer Rede vor dem House of Com­mons, er hatte gerade die Wahl vom Juli 1945 ver­lo­ren und war wohl dar­über recht ange­fres­sen. Es lau­tet:
Demo­cracy is the worst form of govern­ment, except for all those other forms that have been tried from time to time.
Ich finde die­ses