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	<title>Orkpiraten &#187; thinking</title>
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	<description>Thinking aloud...</description>
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		<title>Spam, what is spam?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#60;Polemik&#62;Ach wie nett: Ein Spammer verzeiht mir, dass ich ihn Spammer genannt habe.&#60;/Polemik&#62; Ok, jetzt mal ernsthaft. Was ist Spam? Spam ist, wenn Fremde mir ungefragt Dinge in eine meiner Inboxen legen und dabei nur oder fast nur das Ziel haben, mich auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Art der Inbox oder des Angebotes ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&lt;Polemik&gt;<a href="https://plus.google.com/108732314275989917518/posts/BLUQ266h459">Ach wie nett</a>: Ein Spammer verzeiht mir, dass ich ihn Spammer genannt habe.&lt;/Polemik&gt;</p>
<p>Ok, jetzt mal ernsthaft. Was ist Spam? Spam ist, wenn Fremde mir ungefragt Dinge in eine meiner Inboxen legen und dabei nur oder fast nur das Ziel haben, mich auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Art der Inbox oder des Angebotes ist dabei komplett egal.</p>
<p>Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob der oder die Fremde das „nett meinte“, oder ob mich das Angebot vielleicht doch interessieren könnte. Besonders verärgert bin ich dann, wenn</p>
<ul>
<li>der Spam automatisiert kommt</li>
<li>der Spam zwar nicht automatisiert, aber erkenn– und vorhersehbar völllig an meinen Interessen vorbeiläuft.</li>
<li>der Spam einen Kommunikationskanal zweckentfremdet (mehr dazu gleich)</li>
<li>der Absender offensichtliche Warnhinweise ignoriert.</li>
</ul>
<p>Bei Google+ bekomme ich derzeit immer mehr Spam der in die letzten beiden Kategorien fällt. Dort haben nämlich Leute herausgefunden, dass man ja Leute einzirkeln kann, die damit eine Meldung bekommen, und dann mal auf das eigene Profil schauen. Selbst wenn die nicht zurückzirkeln, man hat mindestens einen Kontakt bekommen, vielleicht schauen die auch mal auf der Webseite vorbei, und der Name wurde mal gehört. Oh, und man wird in deren Profil zurückverlinkt, unter „Leute, die xyz im Zirkel haben.“</p>
<p>Mit Glück folgen die blind zurück, das eigene Profil wird aufgewertet und man hat einen weiteren Empfänger, also seine Reichweite erhöht.</p>
<p>Im schlimmsten Fall blocken die einen, dann hat man auch nix verloren.</p>
<p>Der einzige Nachteil ist, dass man sowas bei Google+ noch nicht automatisiert machen kann, aber wofür hat man Praktikanten?</p>
<p>Soviel zur Seite des Spammers. Doch wie schaut es beim Empfänger aus?</p>
<p>Der bekommt, je nach Google+-Einstellungen, ein bis einunddrölfzig Mitteilungen in seine Emailbox, seine Google+-Seite, sein Handy, vielleicht noch auf sein Tablet, im besten Fall sogar noch eine SMS. Ja, wenn man nicht sofort blockt, dann blendet Google+ derzeit diese „foo hat Dich zu einem Circle hinzugefügt“ Meldung noch ein paar Mal oben über den Stream ein. Und man darf all das dann fröhlich wegklicken.</p>
<p>Und wenn man den Kontakt nicht blockt, dann fungiert man auch noch als unfreiwillige Linkschleuder, da der Spammer ja im „Leute, die xyz im Zirkel haben“ mit auftaucht.</p>
<p>Im Endeffekt wird hier also der Kommunikationskanal der Zirkelmitteilungen dazu missbraucht, um Werbung zu versenden. Das ist das Internet-Äquivalent von „ich ruf mal an und leg gleich auf, meine Caller-ID wird ja im Anruflog gespeichert, da kann der ja zurückrufen“. Wenn nur einer das macht, dann ist das maximal ein kleines Ärgernis.</p>
<p>Das macht aber leider nicht nur einer, der einzige Grund, warum das noch nicht massiv passiert, ist weil Google+ noch zu neu ist, und die mechanical turks das noch nicht bedienen. Aber wehe wenn — dann habt Ihr Schnarchnasen Google+ kaputtgemacht! Denn solche Aktionen poppen nicht nur einmal kurz auf und gehen von alleine Weg, sondern verursachen beim Empfänger nicht zu vernachlässigenden Extraaufwand. (Schon mehrmals am Tag auf „block user“ zu klicken ist mehr Aufwand als ich eigentlich will.)</p>
<p>Und deswegen sind solche Einkreisungen, die nur dazu dienen Aufmerksamkeit zu erzeugen, nicht irgendwie nett gemeint, sondern Spam, pure and simple. Und deswegen werde ich diejenigen, die sowas machen, weiterhin Spammer nennen.</p>
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		<title>Altersversorgung, Funktion von Spielregeln</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/altersversorgung-funktion-von-spielregeln</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 08:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[du bist deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[rpg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes Rollenspielregelsystem zeichnet sich ja unter anderem dadurch aus, dass die Regelmechaniken bestimmte Verhaltensweisen fördern. Wenn ich möchte, dass die Spieler möglichst viel eigene Ideen und Details ins Spiel bringen, dann belohne ich das mittels Gummipunkten oder sonstigen Vorteilen für ihre Charaktere. Solche Regelwirkungen sind den Spielern manchmal sehr, manchmal gar nicht bewusst. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes Rollenspielregelsystem zeichnet sich ja unter anderem dadurch aus, dass die Regelmechaniken bestimmte Verhaltensweisen fördern. Wenn ich möchte, dass die Spieler möglichst viel eigene Ideen und Details ins Spiel bringen, dann belohne ich das mittels Gummipunkten oder sonstigen Vorteilen für ihre Charaktere. Solche Regelwirkungen sind den Spielern manchmal sehr, manchmal gar nicht bewusst. Aber selbst die Unbewussten wirken häufig erstaunlich gut.</p>
<p>Etwas ähnliches passiert (ziemlich indirekt) mit der Altersversorgung. Lange Zeit wurde ja die umlagenfinanzierte Rente als das Mittel der Wahl angesehen — die aktuellen Generation zahlt die Rente der vorherigen direkt. Da wird kein Geld angespart, keine Investition getätigt.</p>
<p>Seit geraumer Zeit wird dann ja eher eine anlagenbasierte Altersversorgung propagiert, meistens auf der Basis von Aktienfonds und ähnlichem.</p>
<p>Was hat das mit den Spielregeln zu tun?</p>
<p>Ganz einfach: Hängt mein (jetziges oder späteres) Auskommen von einer umlagenfinanzierten Rente ab, dann habe ich ein lebhaftes Interesse daran, möglichst viele sozialversicherungszahlende Arbeitnehmer in meinem Land zu haben.</p>
<p>Habe ich hingegen eine anlagenbasierte Rente, dann schaue ich eher auf den vielberüchtigten Shareholder Value. Und da meine Anlagenfonds sicherlich die Investments stets anpassen, sind mir langfristige Unternehmensziele oder die Frage, ob da Arbeitnehmer (außer mir selbst) was verdienen eigentlich Banane.</p>
<p>So, und jetzt fragt Euch mal selbst, welche Spielregel besser für eine prosperierende Gesellschaft ist.</p>
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		<title>Umgang mit Mindermeinungen — politische Diskussion für Dummies</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/umgang-mit-mindermeinungen-politische-diskussion-fuer-dummies</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 19:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
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		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass man in einer Gruppe von Menschen einmal solche findet, die eine andere Ansicht zu irgend etwas haben, als man selbst, ja vielleicht sogar eine andere Ansicht als die Mehrheit dieser Gruppe, das kommt vor. Und das ist nicht schlimm. So gar nicht, jetzt ehrlich nicht. Schlimm wird es, wenn die eine oder andere Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man in einer Gruppe von Menschen einmal solche findet, die eine andere Ansicht zu irgend etwas haben, als man selbst, ja vielleicht sogar eine andere Ansicht als die Mehrheit dieser Gruppe, das kommt vor.</p>
<p>Und das ist nicht schlimm. So gar nicht, jetzt ehrlich nicht.</p>
<p>Schlimm wird es, wenn die eine oder andere Seite deswegen anfängt, auf der jeweils gegenüberliegenden Seite verbal oder sogar tatsächlich herumzuhacken.</p>
<p>Also, wenn zum Beispiel Neonazis Asylantenheime anzünden, weil ihnen dieselben nicht gefallen.</p>
<p>Oder wenn irgendwelche selbsternannten Piraten auf <a href="http://flaschenpost.piratenpartei.de/2011/08/06/nach-dem-datenschutz/">einen sachlichen und ergebnisoffenen Artikel</a> der im Endeffekt nach mehr Toleranz und einer besseren Welt ruft mit „die müsste man mal bummsen“ <a href="http://juliaschramm.de/blog/piraten/meinung-und-freiheit/">oder ähnlichen Beschimpfungen </a><em>(caveat: Ich bin gerade zu faul, Links zu den eigentlichen Beleidigungen herauszusuchen. Ich finde aber auch, dass man die nicht noch extra verlinken muss)</em> reagiert.<em><br />
</em></p>
<p>Also, sowas, sowas ist schlimm. Und ja, ich packe beides in die gleiche Schublade. Wer eine andere Meinung nicht leiden kann, der soll sie bitte entweder ignorieren, sachlich zerpflücken, oder einfach nur kundtun, dass er diese Meinung nicht teilt. „Immer feste druff!“ war noch nie das geeignete Mittel, um andere dazu zu bewegen, doch bitte von ihrer Meinung abzurücken.</p>
<p>Selbst wenn die Meinung wirklich widerwärtig und so ist (<em>was Julias im Übrigen mitnichten ist. Meiner Ansicht nach sogar im Gegenteil!</em>): Im besten Fall reden sie danach über diese Meinung nur noch im Geheimen, im schlimmsten Fall wird die Gegenseite radikalisiert, in die Defensive gedrängt und geht irgendwann eben auch zum offenen Angriff über.</p>
<p>Wie gehen wir also mit Mindermeinungen am besten um? Zuerst einmal sollte man sich Mühe geben, sie zu verstehen. Das muss nicht mit jeder Äusserung neu geschehen, aber zumindest ein einziges Mal, so dass man für zukünftige Begegnungen mit der gleichen Ansicht gewappnet ist. Hat man die Mindermeinung nun also inhaltlich durchdrungen und verstanden, dann hat man (so man sich diese Mindermeinung nicht plötzlich auch selbst zu Eigen gemacht hat) hoffentlich auch ausreichend Gegenargumente gesammelt.</p>
<p>Diese gesammelten Gegenargumente kann man nun sachlich und hilfreich dem Vertreter der Mindermeinung darlegen. Im Idealfall gibt besagter Vertreter jetzt weitere Ausführungen zu Protokoll, man reagiert mit neuen Argumenten, und trifft sich vielleicht irgendwo, und neue Erkenntnisse werden gewonnen, wir alle haben gewonnen. Vielleicht überzeugt sogar die eine Seite die andere vollends. Dann hat die andere Seite übrigens nicht „verloren“, sondern nur neue Ansichten gewonnen — sowas ist zu begrüßen, ehrlich, und kein Grund zur Schande.</p>
<p>Aber der Idealfall tritt nicht immer ein: Manchmal sind Ansichten nicht miteinander vereinbar, die eine oder andere Seite nicht lernfähig, zu starrköpfig oder gar zu doof, um von der eigenen Ansicht abzurücken. An dieser Stelle bitte Obacht! Aus der eigenen Perspektive ist nicht immer klar, welche Variante für das Scheitern des Meinungsaustausches genau verantwortlich ist. Ja, es kann sogar sein, dass man selbst zu doof oder nur zu starrköpfig ist.</p>
<p>Daher sollte es die Höflichkeit gebieten, jetzt nicht doch noch den Hammer herauszuholen. Erklärt stattdessen, dass Ihr mit der dargebotenen Ansicht nicht einverstanden seid, und, sofern keine neuen Erkenntnisse geliefert werden, <em>belasst es dann dabei</em>. Geht einfach weg, macht Euer eigenes Ding weiter, und ignoriert die Mindermeinung. Geht nicht davon aus, dass die Gegenseite Euren Argumenten zugänglicher wird, nur weil ihr sie x Mal wiederholt, lauter werdet oder Eure Argumente gar in Schimpfworte kleidet.</p>
<p><em>Das funktioniert nicht.</em></p>
<p>Nochmal: Das funktioniert nicht.</p>
<p>Das einzige, das Ihr damit bewirkt, ist dass Ihr wie die Schulhofschläger dasteht. Wollt Ihr das wirklich? Feilt lieber an Euren Argumenten, verbessert sie, macht die Beispiele anschaulich, schaut Euch immer wieder die Argumente der Gegenseite an und widerlegt sie.</p>
<p>Nicht um die Gegenseite zu überzeugen, sondern um zu verhindern, dass auch Andere der Gegenseite folgen. Geht zu anderen, noch nicht überzeugten von der einen oder anderen Seite, und immunisiert sie mit Euren Argumenten. Damit wird die Mindermeinung dann, so Eure Argumente tatsächlich besser sind, schlußendlich aus dem Memepool gedrückt. Die Gegenseite selbst habt Ihr ja offensichtlich nicht überzeugen können, da ist also jedes weitere Wort vergebene Liebesmüh. Wenn Ihr da weiter die Gegenseite beackert füttert Ihr entweder nur noch Trolle, oder werdet eben selbst zu Trollen. Beides nicht unbedingt erstrebenswert, oder?</p>
<p>Also, nochmal zusammengefasst:</p>
<ol>
<li>Ihr seht jemanden mit einer Mindermeinung</li>
<li>zuhören, durchlesen, verstehen.</li>
<li>Kontrollieren, ob man die Mindermeinung wirklich verstanden hat.</li>
<li>Gegenargumente auflisten und verstehen</li>
<li>Vertreter der Mindermeinung sachlich und freundlich mit den Gegenargumenten konfrontieren</li>
<li>Schleife von 2. bis 5. bis entweder ein Konsens gefunden wurde, oder die nicht-Konsensfähigkeit festgestellt wird.</li>
<li>Andere als den Vertreter der Mindermeinung mit den Gegenargumenten memetisch immunisieren. Vertreter der Mindermeinung freundlich ignorieren.</li>
</ol>
<p>Ist doch gar nicht so schwer, oder?</p>
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		<title>Innere Sicherheit verstärken, jetzt!</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/innere-sicherheit-verstaerken-jetzt</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[War ja klar, kaum gab es irgendwo einen Anschlag, kommen die Innenpolitiker aus ihren Löchern und stellen Forderungen. Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Kameras, whatever. Hier mal ein paar Forderungen, die ich sehr lange nicht gehört habe, die ich aber quasi sofort mittragen würde: Mehr Polizisten auf die Straße. „Bürgenahe Beamte“ nennt man sowas. Während meines Zivildienstes konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War ja klar, kaum gab es irgendwo einen Anschlag, kommen die Innenpolitiker aus ihren Löchern und stellen Forderungen. Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Kameras, whatever.</p>
<p>Hier mal ein paar Forderungen, die ich sehr lange nicht gehört habe, die ich aber quasi sofort mittragen würde:</p>
<ul>
<li><strong>Mehr Polizisten auf die Straße.</strong> „Bürgenahe Beamte“ nennt man sowas. Während meines Zivildienstes konnte ich so einen mal kennenlernen. Den Namen hab ich leider vergessen, aber es war ein sehr netter und freundlicher Mann, der so einmal die Woche im Freizeitbereich des Altenheims aufschlug, mit uns einen Kaffee trank und kurz versicherte, dass alles sicher sei, und auch gerade keine Einbruchserien vermeldet wurden. Warum man solche Leute erst in einem Altenheim kennenlernt ist wohl auch so ein Symptom unserer Gesellschaft.</li>
<li><strong>Mehr Polizisten überhaupt.</strong> Die sind doch eh schon alle überarbeitet, insofern kann das sicher nicht schaden. Alleine der notwendige Papierkram…</li>
<li><strong>Mehr Gehalt</strong> für Polizisten. Die machen nämlich einen wirklich wichtigen Job, bei dem sie mit allerhand Kram konfrontiert werden, der mir persönlich schon zuviel wäre.</li>
<li><strong>Bessere Polizisten.</strong> Nicht, dass die jetzigen schlecht wären (ich kenne zu wenig um das wirklich zu beurteilen), aber wenn man mal regelmäßig z.B. das Lawblog liest, oder die jüngsten Vorfälle in Dresden, dann kann man an der Qualität sicher noch schrauben. Also, besser ausbilden, besser kontrollieren, besser motivieren.</li>
<li><strong>Bessere Ausrüstung</strong> für die Polizisten. Also, Hubschrauber die Benzin haben, Computer, die den Begriff „modern“ auch verdienen, und so weiter. Also, Ausrüstung, die tatsächlich von der bestehenden Mannschaft gebraucht und verwendet wird. Nicht Kameras und so Zeugs, dass erst mal noch mehr Manpower braucht, damit man überhaupt was damit anfangen kann.</li>
</ul>
<p>Wie gesagt. Keine dieser Forderungen hört man derzeit in der Politik. Schade eigentlich…</p>
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		</item>
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		<title>Dresden Files — schlechter Start</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/dresden-files-schlechter-start</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 13:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[playing]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[rpg]]></category>

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		<description><![CDATA[Karsten meckert äußert konstruktive Kritik zu meiner Dresden Files Kampagne. Da ich selbst auch so gar nicht zufrieden war, hab ich mir das genau durchgelesen. Meine, naja, Frustration speist sich aus mehreren Gründen: Irgendwie hatte ich mehr investigative Aktionen erwartet. Im Nachhinein ist mir klar, dass ich die überhaupt nicht genug gefördert hatte, aber auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karsten <del>meckert</del> <a href="http://richtig.spielleiten.de/2011/07/03/dresden-files-ohne-kontext-kein-spas">äußert konstruktive Kritik zu meiner Dresden Files Kampagne</a>. Da ich selbst auch so gar nicht zufrieden war, hab ich mir das genau durchgelesen.</p>
<p>Meine, naja, Frustration speist sich aus mehreren Gründen:</p>
<ul>
<li>Irgendwie  hatte ich mehr investigative Aktionen erwartet. Im Nachhinein ist mir  klar, dass ich die überhaupt nicht genug gefördert hatte, aber auf die  (in der Tat schlechten) Angebote der verschiedenen NSCs wurde meist nur  mit Schulterzucken reagiert, anstatt Gegenangebote zu machen oder gar  herauszufinden, warum denn wer involviert ist.</li>
<li>(Es ist auch einfach eine miese Situation aus Sicht der Spieler, wenn man untätig irgendwo herumsitzt und auf die NSCs warten muss. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass die Gruppe sich von selbst in diese Situation gebracht hat..)</li>
<li>Ich habe total die  Macht der Gruppe unterschätzt, bzw. die Gegner viel zu mundän  ausgestattet. Die Konflikte blieben wurden ruckzuck von den Spielern  gewonnen was natürlich jegliche Spannung in der Hinsicht rausnahm.</li>
<li>Und  natürlich bin ich komplett in die Falle von  „Detektiv-Story!=Detektiv-Rollenspiel“ getappt. Was auf der einen Seite  hervorragend Spannung generiert funktioniert interaktiv eher.. schlecht.</li>
<li>Die kurze Spielzeit ist in der Tat tödlich für die Stimmung.. hoffentlich bessert sich das.</li>
<li>Im  Grunde sollte dieser erste Teil eh nur einige Grundpfeiler einschlagen,  und dafür sorgen, dass in Zukunft bestimmte Namen die Ohren klingeln  lassen. (Was ja angesichts letzten Montag auch funktioniert hat)</li>
</ul>
<p>Im Endergebnis hoffe ich, dass die Kampagne von hier aus aufwärts geht. :)</p>
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		<title>Pressefreiheit..</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/pressefreiheit</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 06:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[polemik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[CDUWatch erzählt uns von Siegfried Kauders neuestem „Angriff auf die Pressefreiheit“: Im Zuge des kürzlich ausgegangen Kachelmann-Prozesses trat der CDU-Politiker Siegfried Kauder mit der Forderung hervor, die per Grundgesetz garantierte Pressefreiheit einzuschränken. Und im Grunde haben sie ja recht da bei CDUWatch, das geht eigentlich gar nicht. Und die Kauder-Brüder hab ich eh gefressen. Beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CDUWatch erzählt uns von Siegfried Kauders neuestem „<a href="http://www.cduwatch.de/2011/siegfried-kauder-greift-pressefreiheit-an/">Angriff auf die Pressefreiheit</a>“:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Im Zuge des kürzlich ausgegangen Kachelmann-Prozesses trat der CDU-Politiker <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Siegfried_Kauder">Siegfried Kauder</a> mit der Forderung hervor, die per Grundgesetz garantierte Pressefreiheit einzuschränken.</p>
<p>Und im Grunde haben sie ja recht da bei CDUWatch, das geht eigentlich gar nicht. Und die Kauder-Brüder hab ich eh gefressen. Beide tun sich regelmäßig als Hardliner hervor und vergessen dabei gerne mal bestimmte Grenzen.</p>
<p>Aber… (und natürlich musste hier ein „aber“ kommen, sonst hätte ein retweet oder so ja auch gereicht)</p>
<p>… der Kachelmann-Prozess hat gezeigt, dass man den Medien momentan schlicht nicht mehr zutrauen kann, über einen so sensiblen Vorgang wie einen Vergewaltigungsprozess so zu berichten, dass der Prozess als solches nicht über Gebühr aufgeladen und damit behindert wird. Sicherlich, einen guten Anteil am Schwarzen Peter hat hier auch die zuständige Staatsanwaltschaft, die ja gerne und häufig mit der Presse gesprochen hat. Ich will aber auch gar nicht wissen, wie drängend und aufdringlich manche Pressevertreter gegenüber den Prozessbeteiligen waren.</p>
<p>Ich denke kaum jemand fand die allgemeine breite Berichterstattung appetitlich oder gar hilfreich.  Im Ergebnis sind sowohl das vermeintliche Opfer wie auch der vermeintliche Täter beschädigt aus dem Prozess herausgegangen. Beschädigt in der öffentlichen Meinung, beschädigt durch das Trauma und die vielfältigen Kosten eines Prozesses.</p>
<p>Das hätten die Medien also wirklich und gerne etwas taktvoller regeln können. Ein Gesetz, dass diese nun dazu zwingt erzeugt sicherlich einen ziemlichen Kollateralschaden. An manchen Tagen frage ich mich dann aber doch leise, ob nicht solch ein Kollateralschaden hinnehmbar sein könnte. Denn offensichtlich fällt es einigen Presseorganen ziemlich schwer, sich einfach so und ohne Zwang vernünftig zu benehmen…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürgerrechte, Strafverfolgungsinteresse, illegale Maßnahmen…</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/buergerrechte-strafverfolgungsinteresse-illegale-massnahmen</link>
		<comments>http://www.orkpiraten.de/blog/buergerrechte-strafverfolgungsinteresse-illegale-massnahmen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 10:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[polemik]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Teil der Buzz/Facebook/Blogosphäre machte vorgestern ein Beitrag vom Lawblog die Runde: Unsere Schönwetter-Rechte Die Kernthese? Dadurch, dass es in Deutschland kein Beweisverwertungsverbot gibt, also illegal erlangte Blutproben, Durchsuchungsbefehle und ähnliche Dinge dennoch zur Verurteilung herangezogen werden können, komme es zu einer fatalen Erosion der Bürgerrechte. Das Ergebnis streite ich nicht ab. Auch ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Teil der Buzz/Facebook/Blogosphäre machte vorgestern ein Beitrag vom Lawblog die Runde: <a title="Permanent Link: Unsere Schönwetter-Rechte" rel="bookmark" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/03/15/unsere-schnwetter-rechte/">Unsere Schönwetter-Rechte</a> Die Kernthese? Dadurch, dass es in Deutschland kein Beweisverwertungsverbot gibt, also illegal erlangte Blutproben, Durchsuchungsbefehle und ähnliche Dinge dennoch zur Verurteilung herangezogen werden können, komme es zu einer fatalen Erosion der Bürgerrechte.</p>
<p>Das Ergebnis streite ich nicht ab. Auch ich bin erschrocken über die immer wieder (meiner Ansicht nach in letzter Zeit gehäuften) Meldungen über Aktionen der Staatsgewalt die jedes Maß und jegliche Rechtsgrundlage vermissen lassen, gleichzeitig aber nur negative Folgen für die Betroffenen, nicht aber für die Rechtsbeuger im Amt haben.</p>
<p>Die Ursache sehe ich aber woanders. Tatsächlich halte ich es schon für sinnvoll, das staatliche Strafverfolgungsinteresse hochzuhalten. Und wenn ein Beamter einen Fehler macht, wissentlich oder unwissentlich, so sollte deswegen ein schuldiger Verbrecher nicht straffrei davonkommen.</p>
<p>Das bedeutet aber noch lange nicht, dass damit der Rechtsbruch eines Polizisten, Staatsanwaltes oder nachlässigen Richters legitimiert wird. Im Gegenteil, ich sehe gerade diese Personengruppe in besonderer Verantwortung das Recht zu achten. Bei Fehlverhalten sollte also nicht das Verfahren leiden, aber mit Sicherheit derjenige der den Fehler begangen hat. Wie wäre es, wenn man an dieser Stelle rechtswidrige Aktionen so behandelt, als wären sie eben nicht von Amtsträgern begangen worden?</p>
<p>Aus einer nicht-legitimierten Hausdurchsuchung würde damit schwerer Einbruchdiebstahl, ja sogar bandenmäßig organisiert und bewaffnet. Natürlich muss das dann auch sauber strafrechtlich verfolgt werden, und das Opfer hat dann selbstverständlich Schadensersatzansprüche gegen die Täter.</p>
<p>Ich glaube, das wäre dann ein ausreichender Grund für alle Beteiligten sich vor solchen Aktionen gründlich über deren Rechtmäßigkeit Gedanken zu machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zensur auf Piratenpartei.de?</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/zensur-auf-piratenpartei-de</link>
		<comments>http://www.orkpiraten.de/blog/zensur-auf-piratenpartei-de#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 21:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian beklagt Zensur: Auf Piratenpartei.de eingereichte Kommentare (wir reden hier nicht über das Forum, sondern über den Kommentarbereich unter den News) werden nur nach menschlicher Durchsicht freigeschaltet. Begründung für diese Maßnahme: Daniel schreibt, die Piraten seien eine Partei und kein kleines Privatblog und müsse sich nach außen etwas repräsentieren, gerade auf unserer Webseite. Unglücklich formuliert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.christian-hufgard.de/zensur_auf_piratenpartei_de-2011-01-20">Christian beklagt Zensur</a>: Auf Piratenpartei.de eingereichte Kommentare (wir reden hier nicht über das Forum, sondern über den Kommentarbereich unter den News) werden nur nach menschlicher Durchsicht freigeschaltet.</p>
<p>Begründung für diese Maßnahme:</p>
<blockquote><p>Daniel schreibt, die Piraten seien eine Partei und kein kleines  Privatblog und müsse sich nach außen etwas repräsentieren, gerade auf  unserer Webseite.</p></blockquote>
<p>Unglücklich formuliert, aber meiner Ansicht nach durchaus statthaft, und keine Zensur. Jeder darf freiheraus seine Meinung kundtun. Nur eben nicht unbedingt an beliebiger Stelle im Netz. <a href="http://www.orkpiraten.de/blog/kommentare-und-zensur">Ich nannte das mal Hausrecht</a>, und ich gestehe das nicht nur Bloggern sondern auch meiner Partei zu. Daniel nennt es auch IMHO völlig korrekt Moderation und findet das, wiederum IMHO völlig korrekt als legal und legitim.</p>
<p>Zensur wäre es, wenn Daniel hingeht und die entsprechenden Beiträge im ganzen Netz zu löschen sucht.</p>
<p>Christian erwähnt aber noch etwas anderes, mehr beiläufig:</p>
<blockquote><p>In seinem Blog <a href="http://flachshaar.net/2011/01/20/mal-eine-kurze-vorstandssitzung/">erklärt</a> Daniel Flachshaar, Mitglied des Bundesvorstands, dass er selber bereits  mehrfach den Inhalt von Kommentaren vor der Veröffentlichung geändert  hat.</p></blockquote>
<p><em>Das</em> wiederum finde ich, gelinde gesagt, unverschämt. Ich bin empfindlich wenn es um meine Texte geht. Ich zwinge niemanden sie zu veröffentlichen, aber ich mag es auch nicht tolerieren müssen dass sie ungefragt und potentiell sinnentstellend geändert werden, zumindest nicht solange ich sie nicht bewusst unter die entsprechende CC-Lizenz gestellt habe.</p>
<p>Zumal ich mich frage, wie aktiv User informiert werden, deren Posts verändert wurden, und welche Möglichkeiten sie haben, das Geänderte wenigstens zu entfernen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum mischen diese Idioten sich eigentlich ein?</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/warum-mischen-diese-idioten-sich-eigentlich-ein</link>
		<comments>http://www.orkpiraten.de/blog/warum-mischen-diese-idioten-sich-eigentlich-ein#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 16:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe da ja eine böse Vermutung, warum Politiker den Digital Natives so ungerne zuhören: Sie verstehen nicht, warum diese sich einmischen. Es ist klar, warum sich die Unterhaltungsbranche und ähnliche Interessensgruppen um Internetgesetzgebung bemühen. Da geht es um Geld, um die Möglichkeit, die eigenen Pfründe zu sichern. Genauso sind die Wünsche der Sicherheitsbehörden oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe da ja eine böse Vermutung, warum Politiker den Digital Natives so ungerne zuhören: Sie verstehen nicht, warum diese sich einmischen.</p>
<p>Es ist klar, warum sich die Unterhaltungsbranche und ähnliche Interessensgruppen um Internetgesetzgebung bemühen. Da geht es um Geld, um die Möglichkeit, die eigenen Pfründe zu sichern.</p>
<p>Genauso sind die Wünsche der Sicherheitsbehörden oder denen von Berufsbedenkenträger wie Familienministerinnen oder Kinderschützer verständlich. Die malen eine Gefahr an die Wand, die gebannt werden muss.</p>
<p>Nur die Digital Natives, die Cyborgs, die wollen so nebulöse Dinge wie eine freie Blogosphäre, Netzneutralität, Meinungsfreiheit, keine Überwachung, und so weiter. Das sind sehr abstrakte Dinge, die kaum greifbar sind, gleichzeitig aber immer wieder den greifbaren und leicht verkaufbaren Wünschen der anderen Interessensgruppen wiedersprechen.</p>
<p>Und welcher Depp setzt sich tatsächlich in dieser Zeit so vehement für solch vage Dinge ein? Jeder weiss doch, dass das Volk in Wirklichkeit Steuererleichterungen, Brot und Spiele will. Dass die Studenten auf die Barrikaden gehen ist verständlich. Denen geht es ja nur ums Geld. Aber Freiheit statt Angst? Keine Zensur? Das kann doch niemand ernsthaft fordern, oder?</p>
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		<title>35 hours are enough?</title>
		<link>http://www.orkpiraten.de/blog/35-hours-are-enough</link>
		<comments>http://www.orkpiraten.de/blog/35-hours-are-enough#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 14:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[thinking]]></category>

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		<description><![CDATA[A few days ago, I chatted with Lesli about my holiday plans for next year, and how I’d love to spend a few weeks over in the US. Lesli was a bit flaggergasted: „A few weeks? How many vacation days do you have?!“ I reminded her, that I’m living in that socialist paradise called Germany [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A few days ago, I chatted with Lesli about my holiday plans for next year, and how I’d love to spend a few weeks over in the US. Lesli was a bit flaggergasted: „A few weeks? How many vacation days do you have?!“</p>
<p>I reminded her, that I’m living in that socialist paradise called Germany where 30 paid vacation days per year aren’t that uncommon. Apparently, in the US, wanting that much vacation in one go means giving up your job for not only a few people. And these same people work much more than the 40 hours per week I officially do.</p>
<p>And now comes the killer: When I was a kid,buttons proudly showing this slogan here were a very common sight:</p>
<p><a href="http://www.orkpiraten.de/blog/wp-content/uploads/35-Stunden-sind-genug_DLF67920.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2058" title="35-Stunden-sind-genug" src="http://www.orkpiraten.de/blog/wp-content/uploads/35-Stunden-sind-genug_DLF67920-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„35 hours are enough“. Really, german unions were actually demanding that workers and employees shouldn’t work more than 35 hours per week. (Actually, in some german industries, this is the standard since 1995!)</p>
<p>Because this model frees up available work for others, who’d otherwise be unemployed, and also because it frees up people.</p>
<p>Literally. It liberates them from work, gives them time to spend with family and friends, time to live their life, instead of just working for it.</p>
<p>You know, these days, the work hours per week are slowly getting cranked up again. Some state employees have to work 42 hours already, and in the private sector, much more isn’t unheard of. At the same time, there has been a very moderate, nay, minimal rise of wages while basic foodstuffs got comparatively more expensive.</p>
<p>Still, compared to the US, I shouldn’t complain. And personally, I’m comparatively well off. Not rich, but as long as I’m employed, I don’t have to worry.</p>
<p>But I see a worrying tendency. Not twenty years ago, things appeared to move towards a society that was aimed to liberate us. Now we’re apparently moving into the opposite direction. Everyone is looking out for themselves, trying not to get their own situation worse, hoping to at least maintain the status quo.</p>
<p>But, you know, the status…</p>
<p style="text-align: right;">…it is not quo.</p>
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