Deutsche Bahn, Verspätungen und Entschädigungen

Ges­tern bin ich ja mit knapp 3 Stun­den Ver­spä­tung beim Kun­den auf­ge­schla­gen — zwi­schen Uel­zen und Han­no­ver waren die Ober­lei­tun­gen kaputt, so dass der ICE erst­mal wie­der nach Hamburg-Harburg zurückgondelte.

Was mich ja so rich­tig fuch­sig macht ist dies: Die Bahn ent­schä­digt für Ver­spä­tun­gen von mehr als 60 Minu­ten mit…

…einem Antrags­for­mu­lar für einen Gut­schein über 20% des Fahr­prei­ses. In mei­nem Fall also ~11 Euro.

11 Euro! Für einen Arbeits­zeit­aus­fall der selbst einen Nied­rigst­löh­ner mehr kos­ten würde, von IT Con­sul­tants mal ganz abgesehen.

Him­melar­sch­undzwirn, und dann kos­tet meine Arbeits­zeit um das Antrags­for­mu­lar aus­zu­fül­len, ein­zu­rei­chen, Gut­schein ein­zu­for­dern und dann spä­ter bei einer ande­ren Reise die Gut­schrift mit anzu­ge­ben ja mehr als der Gut­schein einbringt!

Grmpf!

Warum rei­chen die nicht ein­fach unbü­ro­kra­tisch Mitropa-Verzehrgutscheine aus?

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