digiliberal und zugleich konzernkapitalismuskritisch…

…so wird die Pira­ten­par­tei bei carta​.info charakterisiert.

Es wäre daher falsch zu sagen, die Par­tei sei nicht links oder rechts. Sie ist radi­kal­li­be­ral und esta­blish­ment­kri­tisch in einem Atemzug.

Über­ra­schen­der­weise (?) muss ich sagen, das passt.

4 Kommentare

  • wieso über­ra­schen­der­weise?

    Schöne Zusam­men­fas­sung, finde ich.

    Ich hoffe die Pira­ten­par­tei behält ihre Establishmentkritischkeit… :-)

  • Nach­dem ich den Bei­trag gele­sen hatte, war mir das auch alles klar. Aber vor­her hätte ich das mit der Radi­kal­li­be­ra­li­tät nicht in den Mund genommen :)

  • Ja — „Radikal„liberal klingt halt auch so… radikal.

    Aber eigent­lich nicht schlecht. Es ist ja nicht libe­ral­ra­di­kal (also ana­log zu links­ra­di­kal die Durch­set­zung der Libe­ra­li­tät mit Gewalt) son­dern radi­kal­li­be­ral also die gestei­gerte Form von Libe­ra­li­tät. „Liber­tär“ habe ich auch schon öfter gehört, aber da weiss dann kei­ner ob eher die anar­chis­ti­sche Vari­ante gemeint ist oder das was in Wiki­pe­dia als „eine pro-kapitalistische, dem Libe­ra­lis­mus ver­wandte, poli­ti­sche Ideo­lo­gie, im Wesent­li­chen beschränkt auf die Ver­ei­nig­ten Staa­ten“ beschrie­ben ist, was bei­des viel­leicht nicht so ganz pas­sen würde .…

  • Ich habe bis­lang tat­säch­lich gerne „liber­tär“ ver­wen­det, wohl wis­send dass es eigent­lich nicht der wirk­lich rich­tige Begriff ist — aber es war eben eine schöne Abgren­zung zu FDP-„liberal“.

    Ab jetzt bin ich aber wohl stolz radi­kal­li­be­ral & esta­blish­ment­kri­tisch. Das ist Punk! :D

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