Für Ersthundekäufer

Ich habs ja eigent­lich nicht mit all­ge­mei­nen mora­li­schen öffent­li­chen Appel­len. In der Regel gehe ich davon aus, daß die­je­ni­gen, die mir zuhö­ren da eh schon mei­ner Ansicht sind. Hier sehe ich das etwas anders, schlicht weil der Kauf von Haus­tie­ren häu­fig eben nicht All­tag ist.

Wir haben unse­rern Oskar beim Züch­ter gekauft. Bei der Aus­wahl des Züch­ters hat die geliebte Freun­din ziem­li­chen Auf­wand getrie­ben. Ganz bil­lig war das Tup­fen­bün­del auch nicht. Dafür konn­ten wir uns dann beim Züch­ter vor Ort in Ruhe umse­hen, die Mut­ter­hün­din wie auch die Wel­pen­stube in Ruhe begut­ach­ten, beka­men einen ent­wurm­ten und geimpf­ten Hund mit ein­wand­freien Papie­ren — und sogar ein Jahr spä­ter noch Anrufe der Züch­te­rin, die sicher­ge­hen wollte, daß es dem Hund bei uns gut geht.

Alter­na­tiv kau­fen wohl immer noch viele Leute ihren Vier­bei­ner auf dem Wochen­markt, auf Park­plät­zen oder von „Bil­lig­züch­tern“, ein­fach weil sie dem Tier­hei­men oder einem „rich­ti­gen“ Züch­ter nicht so viel Geld in den Rachen wer­fen wollen.

Bitte, ratet allen von solch einem Vor­ge­hen ein­dring­lich ab, und lasst sie die fol­gen­den drei Videos sehen. Ja, da schmalzt es immer wie­der mal draus her­aus, und ja, das ist mit­un­ter etwas unap­pe­tit­lich. Aber an der Sache ändert das nichts: Wer bil­lig kauft, spart an der Gesund­heit und dem Wohl­er­ge­hen sei­nes zukünf­ti­gen Hun­des und zahlt spä­ter hef­tig drauf.

Wühltischwelpen nein Danke 2/3

Wühltischwelpen nein Danke 3/3

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