Kürzerer Wehrdienst = Militarisierung?

Gerade auf Telepolis entdeckt:

Aber wie passt der stei­gende Bedarf mit den Plä­nen von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Theo­dor zu Gut­ten­berg (CSU) zusam­men, die Wehr­pflicht auf sechs Monate zu kürzen?

Diese Pläne sind keine Abrüs­tungs­maß­nahme, son­dern im Gegen­teil, sie tra­gen erheb­lich zur Mili­ta­ri­sie­rung bei“, erläu­tert Mielke. „Statt bis­her alle neun Monate wer­den alle halbe Jahr neue Rekru­ten ein­ge­zo­gen. Das heißt im Klar­text, dass pro Jahr etwa 25.000 Jugend­li­che mehr ein­ge­zo­gen wer­den. 25.000 Jugend­li­che, denen, wenn sie erst ein­mal in die Fänge der Bun­des­wehr gera­ten sind, ein hal­bes Jahr lang eine glor­rei­che Zukunft als Zeit– oder Berufs­sol­dat ange­prie­sen wer­den kann.“

Dar­über bin ich noch gar nicht gestol­pert, aber das stimmt natür­lich. Sowas ist eigent­lich ein ziem­lich guter Grund, um die Wehr­pflicht doch end­lich abzuschaffen.

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