Mal was anderes

Par­al­lel zu Ingos aller­ers­ten zag­haf­ten Ver­su­chen mit Kon­takt­lin­sen teste ich ja momen­tan mal Eintages-Wegwerflinsen.

Eigent­lich trage ich schon seit Jahr­zehn­ten Kon­takt­lin­sen. Frü­her waren es die klas­si­schen „har­ten“ Lin­sen, die häu­fig mal raus­fie­len und spä­tes­tens nach 8 Stun­den oder so ziem­lich spür­bar waren. Und wehe ein Sand­korn ver­irrte sich in die Optik! Dazu kam dann abends wie mor­gens das Rei­ni­gungs– und Auf­be­wah­rungs­ri­tual, bei dem ich die Ersatz­au­gen säu­bern und in kleine Behält­nisse für die Nacht verbrachte.

Die letz­ten 7 Jahre waren es dann soge­nannte Monats­lin­sen: Die kann ich tat­säch­lich einen Monat Non-Stop im Auge las­sen, und am Ende ein­fach weg­wer­fen. Nach einem Tag im Auge hab ich die meis­tens kom­plett vergessen.

Und auf­wa­chen und sofort scharf sehen kön­nen ist ein Traum sag ich Euch! :)

Nach­dem ich es aber die­ses Jahr ver­passt habe mir recht­zei­tig wie­der ein neues Set zu bestel­len, laufe ich seit Ende Januar wie­der mit Brille herum. Das bescherte mir dann viele ungläu­bige Bli­cke von Freun­den und Kol­le­gen: „Seit wann trägst Du denn eine Brille?“ (Was selt­sam ist wenn man seit über 20 Jah­ren ohne Seh­hilfe fast blind durch die Gegend schleicht) Dazu kommt, dass mir lang­sam wie­der all die Unzu­läng­lich­kei­ten der Brille bewusst wer­den, wie zum Bei­spiel plötz­li­ches Beschla­gen in der U-Bahn, Regen­trop­fen, dre­ckig werden…

Und da man auch immer wie­der mal böse Dinge über die Monats­lin­sen hört („so lange so’n Ding im Auge kann ja nicht gesund sein“), hab ich es ges­tern mal mit besag­ten Tages-Wegwerflinsen aus­pro­biert: Auch nicht übel, aber ich glaube ich kehre bald zu den Monats­lin­sen zurück :)

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