Three-Strikes unter der Lupe

Gwenn nimmt Three Strikes mal genauer unter die Lupe, und zeigt die Kon­se­quen­zen auf, weit aus­führ­li­cher und kla­rer als ich es vor ein paar Monaten gemacht habe:

- Der Betrof­fene kann nicht mehr an moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien teil­neh­men, er wird von einem gro­ßen Teil sei­nes Freun­des­krei­ses bzw. der Gesell­schaft kom­mu­ni­ka­tiv abge­schnit­ten
– Der Betrof­fene kann seine Geräte fortan nicht mehr auf dem Stand der Tech­nik hal­ten, da Updates heute fast aus­schließ­lich online gelie­fert wer­den
– Der Betrof­fene kann nicht mehr an dem meist­um­kämpf­ten, moder­nen Markt teil­neh­men, der die klas­si­schen Ver­triebs­wege aktu­ell in gro­ßem Maße ver­drängt, er ist also in vie­len Punk­ten gezwun­gen, höhere Preise zu bezah­len, kann schlech­ter Pro­dukt­ver­glei­che anstel­len
– Der Betrof­fene kann sich nicht frei inner­halb der aktu­el­len Medi­en­land­schaft infor­mie­ren, son­dern ist auf klas­si­sche Medien ange­wie­sen. Der öffent­li­che Dis­kurs ver­la­gert sich jedoch zuneh­mend in die digi­tale Welt
– Der Betrof­fene hat keine Chance mehr, sein Image Buil­ding in der digi­ta­len Welt zu för­dern, was bald einem wirschaft­li­chen Selbst­mord gleich­kommt, da bei der Arbeits– und Pro­jekt­ver­mitt­lung die digi­ta­len Medien eine zuneh­mende Rolle spielen

Diese Argu­mente soll­ten jedem der von sol­chen Unsinn faselt mit Rot­stift auf die Augen­li­der geta­ckert wer­den, nur damit denen mal klar wird, womit die da eigent­lich so leicht­fer­tig han­tie­ren wollen.

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