US Magazine und „read on“

Bis­lang dachte ich ja, das wäre so eine Marotte der Wired, aber nach­dem ich mir letz­ten Frei­tag spon­tan die „Marge Sim­pson“ Aus­gabe des Play­boys kaufte wurde ich eines bes­se­ren belehrt:

Anschei­nend ist es mehr oder weni­ger nor­mal da, daß alle län­ge­ren Arti­kel mit­ten im Satz mit dem Ver­weis „read on at page $foo“ abge­bro­chen wer­den. $foo ist dann eine Seite ganz am Ende der Aus­gabe, wo sich die „Enden“ von knapp einem hal­ben Dut­zend Arti­keln befin­den. Meis­tens sogar in schlech­te­rer Typographie.

Warum tun die sowas, mir geht das fürch­ter­lich auf den Keks?!

5 Kommentare

  • Carsten schrieb:

    Das gibt es schon ganz lange, und auch in deut­schen Zeit­schrif­ten. Ich glaube ich habe das zum ers­ten mal in den 80ern gese­hen (in einer dt. Zeitschrift).

  • Stefan schrieb:

    Das habe ich auch schon gese­hen in der Mephisto. Ich frag mich dann immer, ob der Edi­tor oder Lay­ou­ter unfä­hig sind.

  • Also, in den deutsch­spra­chi­gen Zeit­schrif­ten die ich zumin­des­tens spo­ra­disch lese (zB: Tech­no­logy Review, Spie­gel, Kin­Kats, Cavallo, ix, GEE…) ist mir das bis­lang noch nicht untergekommen.

    Mir würde als Recht­fer­ti­gung maxi­mal eine Opti­mie­rungs­funk­tion zwi­schen Sei­ten­an­zahl und Lay­out ein­fal­len, das wäre aber eine reich­lich dürftige…

  • Bei ame­ri­ka­ni­schen Zei­tun­gen ist es so, daß die Arti­kel um den Wer­be­inhalt der Zei­tung herum lay­ou­ted wer­den, in deut­schen Blät­tern ist das weni­ger so, oder wird unauf­fäl­li­ger gemacht. Der nütz­li­che Neben­ef­fekt ist, daß man mehr blät­tern muß und daher auch beim gele­gent­li­chen Durch­blät­tern der Zei­tung für einen bestimm­ten Arti­kel mehr Anzei­gen zu sehen bekommt (d.h. es ist nütz­lich für den Werbekunden).

  • Mir hätte eine solch schnöde Erklä­rung eigent­lich klar sein sol­len — doof finde ich es den­noch, diese Hin– und Her­blät­te­rei ist total stö­rend. Dazu kommt, dass ich mir nicht sicher bin, ob sich so etwas im End­ef­fekt nicht auch nega­tiv auf die Wahr­neh­mung der Anzei­gen in die­sem „Blät­ter­um­feld“ auswirkt.

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