Barcamp — Session Commercial Communities

Kai-Uwe Hellmann (Institut für Konsum- und Markenforschung) berichtet wissenschaftlich über seine Forschung zu kommerziellen Communities.

Communities entstehen ja häufig auch über Marken, häufig ist das ja explizites Ziel von PR-Kampagnen.

Nun sucht er natürlich Leute, die ihm dafür Communities, vulgo Gemeinschaften quasi als Versuchskaninchen/Beobachtungsobjekte zur Verfügung stellen. Verzeiht mir, wenn ich jetzt nicht seine wissenschaftlichen Methoden aufzeige. Er hat die erklärt, aber ich verstehe erschreckend wenig im Detail — Soziologie ist spannend, aber bei weitem nicht mein Fach :)

Grob ist seine These, daß momentan die Produzenten hoffen, daß bei Vorhandensein einer geeigneten Plattform automatisch die Community entsteht. „Build it, and they will come.“ Er meint stattdessen, dass das gar nicht so einfach ist. Communities kann man nicht einfach „bauen“ oder herbeireden.

Was ist das eigentlich, eine Community? (Trivia am Rande: Seit 1945 war die Forschung über „Gemeinschaften“ und wie sie zu steuern / auszunutzen sind ziemlich verpönt. Man wollte nicht wie die Nazis sein…)

Zurück zur Frage: Was ist eine Community? Schon da fangen für die meisten die Probleme an. Stattdessen erforden sie eine hohe soziale Kompetenz, ihre Entstehung erfolgt meist autonom. Zum Glück können funktionierende Communities für ihren Betreiber hochprofitabel sein, wenn man die Arbeit in sie investiert.

Vor dieser Arbeit steht allerdings, wie so häufig im Wissenschaftsbetrieb, die Begriffsbestimmung: Was ist eine Community genau? Ein Netzwerk, eine Gemeinschaft, eine Bewegung? Jeder Begriff hat sein eigenes Paket an Regeln und Konsequenzen. 

Kai-Uwe will nun ein Forschungsprojekt zum Thema starten. Woher kommen
die Communities, wie funktionieren sie, was hat man davon, etc.

Soviel zur Einführung, jetzt folgt die Diskussion, da will ich aufpassen. Mehr später :)

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