Berlin für hanseatisch Zugereiste

Ich erwähnte es ja schon: Seit zwei Wochen wohne ich in Berlin. So richtig viel von der Stadt habe ich natürlich nicht gesehen, aber ein paar Fakten kann ich ja schon einmal präsentieren:

  • Natürlich: Das erste Werbeplakat in Berlin, das ich bewusst wahrnahm war natürlich von Hamburg Touristik.
  • Berlinern. Mache ich noch nicht. Noch nicht.
  • Aber mit Berlinern hatte ich bislang eher freundliche Kontakte. Und mal schauen, ob die freundliche Frau im nächstgelegenem Zeitschriftenkiosk morgen tatsächlich wie versprochen einen aktuellen Perry Rhodan für mich hat. Dann lasse ich da gerne mein Geld.
  • Geldautomaten: Wer in Hamburg wohnt weiß: Die Hamburger Sparkasse hat überall einen Automaten. Wirklich. Überall. Einmal längs hinfallen, und Du kannst Dich an einem roten Geldspeicher hochziehen. Sowas prägt. Ein derart omnipräsentes Geldinstitut gibt es hier in Berlin freilich nicht. Stattdessen ein buntes Sammelsurium von Banken, die wahrscheinlich voll ok sind, mir Pfeffersack aber alle höchst dubios vorkommen. Aber zu meiner Freude entdeckte ich einen Sparkassenautomaten direkt im U-Bahnhof Alt-Tempelhof. Der quasi bei mir vor der Haustür liegt.
  • Überhaupt, öffentlicher Nahverkehr: Funktioniert, ist aber auch sehr viel bunter als in Hamburg. Mehrere stark unterschiedliche Baureihen der Bahn, Doppelstöckerbusse und von der S-Bahn hat man in Berlin ja eh viel gehört. Spannend fand ich das Konzept des…
  • Prepaid Umwelttickets: Lässt man in einem der vielen Bahnhofskioks 740,- Euro auf einen Schlag, bekommt man dafür 12 Monatskarten, jeweils eine für einen Monat des kommenden Jahres. Diese kauft man quasi völlig anonym, und die resultierende Dauerkarte ist frei übertragbar. Gut, verlieren darf man das nicht, aber durch die Aufteilung auf je einen Monat ist der etwaige Schaden wenigstens etwas eingegrenzt. Und nach 20 Uhr und am Wochenende darf man dann auch noch eine Begleitung mitnehmen.
  • Was einen auch begleitet ist der Duft von Döner, Falafel, Schawarma und so weiter. Das gibt es quasi überall. Habe ich aber noch nicht einmal hier gegessen. Dafür Philly Cheese Steaks, Crêpes und weitere eher unluftige aber leckere Dinge.
  • Deutlich luftiger ist es auf dem Tempelhofer Feld, das sich prima als Abkürzung für den Radweg zur Arbeit eignet.

Alles in allem mag ich Berlin bislang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.