American Beauty

Das letzte halbe Jahr eines absoluten Durschnittsamerikaners. 

Beunruhigen tut mich ja inzwischen die Tatsache, dass ich in letzter Zeit mehr Filme gesehen, als Bücher gelesen habe… seltsam! 

Wir erleben den Werdegang eines Mannes, der es schafft, sich endlich wieder Selbstachtung zu verschaffen. Ausgelöst wird dieser Vorgang durch die Schulfreundin seiner Tocher, in die er sich verliebt. 

Ansonsten sehen und erfahren wir die „heile“ Welt des Amerikanischen Traums: Gescheiterte Beziehungen, Gefühlskälte, Narzißmus, Selbstbetrug und Sehnsucht nach Anerkennung. Nur der Erzähler und ein scheinbar gestörter Jugendlicher, der alles durch das Auge einer Kamera betrachtet, sind am ehesten als Normal zu bezeichnen. 

Dieser Film ist zwar schon älter, aber definitiv meine Empfehlung! 

Keine halben Sachen

Klasse lustiger Film! Ein Ex-Mafiakiller zieht in das Haus neben den unseres Helden ein. Unser Held ist ein frustrierter Zahnarzt, dessen Frau im das Leben zur Hölle macht. Und dann schlägt das Teufelsweib auch noch vor, dass unser heldenhafter Zahnarzt Jimmy „die Tulpe“ doch für Geld an seinen Ex-Mafiaboss verrät! 

Hier zu verraten, was dann passiert wäre eine Schande, also lasse ich das. ;) 

Nur soviel: Schöner Humor, interessante Charaktere und noch interessantere Wendungen (Achtet auf die Zahnarzthelferin, mehr sag ich dazu nicht.). 

Alles Glaubenssache (oder so)

Ein Rabbi, ein Priester und eine alte Jugendfreundin… 

Also, da sind die beiden Jungs, beste Freunde. Der eine ist Rabbi, der andere Priester. Und plötzlich taucht ihre alte Jugendfreundin wieder in der Stadt auf, und natürlich verlieben sich drei Leute, eine Person wird unglücklich, es gibt Ärger mit der Religion, einer Gemeinde, wir lernen einen Barkeeper kennen, der seine Bar von seiner Grossmutter, einer irischen Nonne, geerbt hat, einen asiatischen Karaokeanlagen-Verkäufer mit erstklassigem Akzent, und natürlich die erotischste Position eines Handy’s mit Vibrationsalarm… 

Ein Netter Film. 

Romeo Must Die!

Hong Kong Action a la Hollywood… 

Netter Prügelfilm. Handlung ein Krieg zwischen verfeindeten „Familien“ (im weiterem Sinne jedenfalls) in Oakland. Das ganze wird mit einer Geschichte um Rache für einen ermordeten Bruder und natürlich den Liebesbanden der Königskinder garniert. Insofern ist die Handlung schon irgendwie Shakespearesk‘, aber da erschöpft sich auch sämtliche Ähnlichkeit mit alten Klassikern. ;-) 

Der Film hat von allem etwas, wer also ein wenig nackte Haut, Gewalt, grosse Wummen, eine zarte Liebesgeschichte, Rache, asiatische Kampfszenen, HipHop, dicke Nigger, dumme Weisse, böse Bullen, dünne Nigger, nette Kinder, bunte Röntgenbilder, Slow Motion — Futritte oder was weiß ich noch sehen will, der sollte sich das ganze ruhig ansehen… 

Jet Li ist wirklich ein guter Kampfsportschauspieler, obwohl er lange nicht so komisch ist, wie Jackie Chan. Dafür denkt man hier häufiger laut „Autsch!“ ;-)