Google 1 — Verleger 0

Und damit meine ich keinen „oh, Google ist böse und klaut“ Gewinn, sondern einen Argumentationssieg nach Punkten.

Wir erinnern uns, die Hamburger Erklärung richtet sich an die EU und wirft insbesondere Google vor die Verlage mittels Google News quasi zu enteignen:

Der freie Zugang zu unseren Angeboten soll erhalten bleiben, zum Verschenken unseres Eigentums ohne vorherige Zustimmung möchten wir jedoch nicht gezwungen werden

Genau, denn Google News greift böserweise und ungefragt und ohne jegliche Erlaubnis einfach die total wertvollen Inhalte von den Zeitungswebseiten ab und zeigt diese (trafficbringend auf den Originalartikel) auszugsweise an.

Tja, und wie reagiert Google?

Genau so, wie es sein sollte, mit einem hämischennüchternen simplen Verweis auf noch simplere existierende Technik:

For more than a decade, search engines have routinely checked for permissions before fetching pages from a web site. Millions of webmasters around the world, including news publishers, use a technical standard known as the Robots Exclusion Protocol (REP) to tell search engines whether or not their sites, or even just a particular web page, can be crawled.

Da muss NICHTS reguliert werden. Da braucht es NULL neue Gesetze. Nur Menschen in den Verlagen die sich entscheiden können zwischen „Wir müssen ganz oben bei Google stehen“ und „OMG, Google darf unsere Inhalte aber nicht zeigen!“

Das reicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.