Kopenhagen im August

Vorneweg: Nein, das Folgende ist kein Video zu den Protesten rund um den Klimagipfel.

Wenn ich der Übersetzung und dem Kommentar des Einstellers trauen kann, geht es um folgendes: Die Demonstranten hier versuchen die Polizisten am Betreten einer Kirche zu hindern. In dieser Kirche sind 17 Iraker die in Dänemark Asyl suchen, und nach Abweisung da wohl Zuflucht gesucht haben. Das muss sich ein Staat tatsächlich nicht unbedingt gefallen lassen, diese Reaktion ist aber eindeutig überzogen:

Wenn ich solche Bilder sehe,wo mit Schlagstöcken auf nicht‐gewalttätige Menschen eingeprügelt wird, wo ganz offensichtlich von den Demonstranten keine Gefahr oder Gewalt ausgeht, diese dennoch aber mit voller Härte „beackert“ werden, dann frage ich mich eines:

Was passiert, wenn sich als Reaktion auf so etwas doch irgendwann einmal ein wirklich militanter Widerstand bildet. Also keine Deppen die nachts Autos anzünden und wahrscheinlich so gut wie gar nicht organisiert sind. Nein, ich meine Leute, die keine Skrupel mehr haben tödliche Schüsse abzugeben, die jegliche Polizeipräsenz als tatsächlichen Feind ansehen? Die nicht einfach nur Propaganda‐Nadelstiche verteilt, sondern dem Staat handfest den Krieg erklärt?

Glaubt mir: Wenn das Standardvorgehen einer Staatsmacht so wie in diesem Video aussieht, wird es früher oder später dazu kommen. Mir bleibt nur zu hoffen, daß vorher jemand klug wird, und das Eintreten dieses Szenario nicht mit noch mehr „Sicherheitsgesetzen“, sondern Menschlichkeit und rationalem Handeln zu verhindern sucht.

Ein Gedanke zu „Kopenhagen im August

  1. Hätten die den job als Polizist nicht wärens alle Hooligans oder Nazi‐Schläger.

    Fuck, ich weiß man darf die Menschen nicht über einen Kamm scheren aber ich hab das schon viel zu oft gesehen wer Macht hat misbraucht sie auch.

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