Archiv nach Monat: Oktober 2006

Drohende Drohnen

Lest mal bei Reming­ton. Da kommt mir per­sön­lich ja das kalte Kotzen.

Sie hat­ten schwere Geschütze auf­ge­fah­ren. Bereichs­lei­ter, Per­so­nal­chef
und noch ein Scheff, den ich nur vom sehen kannte, ein Bro­cken von Kerl
mit Büro­bauch, Weg­schubs­schul­tern und Spa­ten­zäh­nen. Strah­le­lä­cheln
natür­lich. Augen wie gla­sierte Kera­mik. Mir wurde unwohl. Sehr unwohl
sogar.

Im Gesprächs­ver­lauf wurde ihm dann klar­ge­macht, dass er gefäl­ligst sein Mensch­sein

Mensch Meier

Ich bin hier oben noch ganz dicht,der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“
Rio hat ja in sei­nen Lie­dern sehr deut­lich gegen Auto­ri­tä­ten, Staat, Bon­zen und für sozia­les Mit­ein­an­der, ja wenn nicht sogar fröh­li­che Anar­chie Stim­mung gemacht. Und in das glei­che Horn stie­ßen und sto­ßen viele andere. Manch­mal zu recht, meist aber mitt­ler­weile aus

Ja, die Ungarn trauen sich wenigstens was.

Wir haben von mor­gens bis abends gelogen.

Ferenc Gyurcsany — Minis­ter­prä­si­dent Ungarns, kurz vor den Massenunruhen.

Wir wer­den als Koali­tion von allen Sei­ten an dem gemes­sen, was in Wahl­kämp­fen gesagt wor­den ist. Das ist unfair.

Franz Münte­fe­ring — Vize­kanz­ler Deutsch­lands, kurz vor… äh.… der Kaffeepause?