GateKeeper – first impressions

keychain-dongleEarly this year, I backed the GateKeeper – a small dongle that locks and unlocks my PC based on proximity. The general idea is that you clip a small bluetooth sender to your belt, and a dongle on your PC checks the signal strength to determine how close you are to it.

By now, the small black box has arrived, and I’ve done a bit of testing with it. The good news: It works.

The bad? It’s a bit fiddly. The USB dongle is, at least in my opinion, at the same time way too big and way too fragile looking. The dongle that you’re supposed to take with you is also not as tiny as hoped, although small enough. But my main gripe is with the usability.

Of course, the signal strength of a small bluetooth emitter will vary. If there are keys in the path between sender and receiver (likely, if you add it to your keychain), if you move, if other signals interfere – then you may suddenly find your computer locking up in the middle of your work. You can adjust the sensitivity, but then you may find that you can walk a bit too far for your liking before your computer gets locked.

usb-dongleAlso, the Android app appears to be still in quite a beta state, I didn’t find it very usable.

But this is just my first day of testing, and apart from that, things work quite nicely: My system locks when I leave it, and it unlocks when I come back, although sometimes with a slight delay. At the moment, I think it’s more of a convenience thing than a real security tool. If, for example, the USB dongle gets removed, or the software tool gets stopped, your computer won’t lock or unlock automatically anymore. And it does take a small leap of faith to just walk away from ones workstation, assuming/hoping that it’ll lock.

At roughly 50$, it sits exactly at that awkward price point where it is slightly too expensive for simple gimmickry while it is not that a security boon to those who are willing to spend that money (meaning: Big Companies).

Das Krankenfilmprogramm…

Die Grippe liegt in ihren letzten Zügen, und auch wenn die Konzentrationsfähigkeit für Lesevergnügen noch nicht reichte, den Filmstapel konnte ich mal wieder weiter „abarbeiten“ und Euch gänzlich unprofessionelle Kurzkritiken präsentieren:

  • Better off Dead John Cusack als liebeskrank suizidaler Teenager. Im Grunde eine „klassische“ 80er Jahre High School Drama Komödie. Dabei aber gleichzeitig so dermaßen schräg neben der Spur, dass man sich immer wieder fragt, wem so bekloppte Dinge einfallen und es gleichzeitig schafft, diese einfach so nebenbei passieren zu lassen.
  • Cherry 2000 Endzeit Science Fiction in der ein Mann verzweifelt nach einem Ersatzkörper für seine Robot-Braut sucht, und dafür Melanie Griffith als Wegweiserin anheuert. Was mich an diesem Film so begeistert ist (außer Melanie Griffith und ihr auf Allrad und geländetauglich getuneter Ford Mustang) die Tatsache, dass die Bösewichter diesmal nicht in endzeitlich-klassischen Leder-Ketten-und-Maschinengewehr-Look daherkommen. Sondern als spießige 60er Touristen mit Sonnenhut, Hawaiihemden und Maschinengewehr! Inkl. dem „Weibchen“ das während der Verfolgungsjagd Sandwiches auspackt.
  • Butch Cassidy & the Sundance Kid Ein Klassiker des Westerns. Paul Newman und Robert Redford zusammen, was will man mehr? Und ich bin mir sicher, dass Lord Bowler (bekannt aus den Abenteuern von Brisco County Jr.) von Lord Baltimore inspiriert ist. „For a moment there, I thought we were in trouble.“
  • Arrested Development Eine Sitcom wie sie sein muss. Mit großartigem Ensemble und ebenso großartigen Humor. Gut, vielleicht ein paar zu blöde Schwulenwitze.
  • Waking Ned Devine (Nicht wirklich Grippeprogramm, hab ich schon vor einer Weile gesehen. Aber es passte grad so schön…) Was macht man, wenn es im klitzekleinen Dorf einen Riesen-Lottogewinn gibt? Schwarzer irischer Humor vom Feinsten.
  • Barbarella Angeblich, also laut der IMDb-FAQ-Seite, soll es da mal ein Remake geben. Entweder mit Angelina Jolie oder Megan Fox. brrrr…. Wir reden hier über einen Filmklassiker der 60er der nicht nur eine ganze Lampengattung sondern auch eine der wichtigsten britischen Rockbands benannt hat. Da macht man nicht einfach ein Remake von – zumal der (trotz all des Sex) unschuldige Charme des Films dabei garantiert verloren geht.
  • Saber Rider and the Star Sheriffs Brrr, was ist das fiese schlecht gealtert. Früher hab ich das ja fast religiös regelmäßig im Fernsehen gesehen, heute hab ich mich ganz schnell mit Grausen abgewandt. Der Vorspann ist immer noch recht gut, über den Rest breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens…
  • Eat the Rich Keine Ahnung, was die Macher dieses Films geritten hat. Aber hey: „Hello, we are starting a people’s revolution, are you interested to join?“ Ich meine, wenn bei mir plötzlich zwei Bekloppte vor der Tür stehen und mich das fragen, dann würde ich wohl auch ja sagen, schon alleine weil ich hinterher mit Lemmy abfeiern dürfte. Obwohl der Drehbuchautor ganz offensichtlich was geraucht und getrunken hat funktioniert die Story dennoch irgendwie und bietet weit mehr als nur Staffage für die eingestreuten Motörhead-Auftritte. Und Nash ist ein Bösewicht den man lieben lernen kann…

Das Weihnachtsfilmprogramm – 15 Kürzestrezensionen

Zwischen den Tagen war reichlich Zeit zum Dinge gucken:

  • The Pirates! Band of Misfits: Von den Machern von Wallace & Gromit. Nicht halb so lustig, aber immer noch ok.
  • The Expendables 2: Meiner Ansicht nach besser als der erste Teil. Lächerlich hoher Bodycount, lächerlich klischeehaltige Dialoge, alle One-Liner die man erwartet, Chuck-Norris-Witze, viele-viele Explosionen. Still a better love story than Twilight.
  • Gone with the Wind: Bemerkenswert: Der Film enthält eine mehrminütige Pause die aus Orchestermusik plus zwei Titeleinblendungen besteht. Gut, das braucht man auch bei über drei Stunden Filmdauer, aber wer würde sich das heute noch so wagen? Oder war das ein Trick um den Fimrollenwechsel besser zu überbrücken als man das heute tut?
  • CSA: Confederate States of America: Ein böses what-if, in dem der Süden den Bürgerkrieg gewonnen hat, und Amerika immer noch Sklaven hält. Lohnenswert, insbesondere als Kontrapunkt zu Gone with the Wind, der doch arg rassistisch ist.
  • Airheads: Drei arme Musikerschweine versuchen mit echt aussehenden Wasserpistolen-Uzis ihr Demotape beim örtlichen Musiksender laufen zu lassen. Hilarity ensues. Was mir erst jetzt bewusst wurde: Der Film hat Steve Buscemi, Brendan Fraser und Adam Sandler. Den ich damals schon nicht sonderlich mochte. Die Storyprämisse würde heute übrigens keiner mehr nachvollziehen können.
  • Looper: Die böseste Kindermimik die ich je gesehen habe. Seriously.
  • Demolition Man: Ein Klassiker, ehrlich. „He doesn’t know about the three seashells!“
  • The Dark Crystal: Ich bin immer noch fasziniert, wie echt die meisten der Puppen wirken. Bis auf die Gelfling-Puppen, da greift der uncanny-valley-Effekt. Und mir gefällt die Stimmung des Filmes um Längen besser als die meisten CGI-Feste die man heutzutage geboten bekommt.
  • Dr. Who 2012 Christmas Special: „It’s smaller on the outside!“ Beim Doktor muss man ja Plotlogik etc. eh immer etwas raushalten. Insofern war ich gut unterhalten.
  • Downton Abbey 2012 Christmas Special: Die mal sanfte, mal holzhammerige Vorbereitung auf den Castwechsel in der nächsten Staffel. Dennoch sehenswert.
  • Arrow: Green Arrow hab ich ja als Superhelden immer etwas käsig gefunden. Ich war mir nie sicher, ob es nicht doch irgendwie nur ein Batman-Abklatsch ist, und manche Dinge waren einfach zu lächerlich. Diese Serie macht das aber ziemlich gut, und auch die Freundin meinte, dass Stephen Amell den Superhelden sehr glaubhaft gibt für einen Superhelden mehr als angemessen muskulös sei.
  • Justified: US Marshall der wie John Wayne gibt, jemanden publikumswirksam erschießt und dann nach Kentucky strafversetzt wird. Eine Serie voller Hillbillies.
  • Space: 1999: Noch so ein Klassiker, wobei ich bei der jetzigen Sichtung gerade erst den Piloten hinter mir habe. Aber was für ein Auftakt! Die Serie braucht sich meiner Meinung nach nicht hinter aktueller SF-Kost wie Battlestar Galactica nicht verstecken.
  • Space: Above and Beyond: Die hier schon. Im Endeffekt ist es eine US Navy Rektrutierungsshow, nur halt im Weltraum.
  • Archer: Wie erkläre ich diese Serie am besten? Mad Men trifft Chuck trifft Southpark? Auf jeden Fall sehenswert. Let me sell it to you in 7 seconds.

NDR, Piraten, Reaktionen

hui… ich hätte nicht gedacht, dass mein kurzer Post zu dem NDR-Bericht soviel Wind in meinen Kommentaren erzeugt. Und auch der NDR selbst reagiert: Piratenpartei: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Quintessenz der Reaktion: Die Piraten sollen sich mal nicht so haben, bedingungslose Sympathie gibt’s halt nicht, und Satire wird eben auch nicht vorher angekündigt, siehe Extra3.

Autsch. Also, diesen Beitrag mit Extra3 zu vergleichen ist ja schon dreist. Und Satire setzt eben auch voraus, dass man da etwas satirisches zu sagt, man mehr macht, als einfach nur peinliches Material zu senden. Ich bin ein großer Freund der Satire, und wage sogar zu behaupten, dass die meisten Piraten über einen gut gemachte Satirebeitrag über all die Pirateneigenheiten herzlich lachen werden.

Das war aber keine Satire, das war auch gar nicht lustig, das war Fremdschämen und Peinlichkeit. Zumal ein guter Teil der dargestellen Peinlichkeiten ja nun auch erst durch das Drehteam erzeugt wurde. („Drehen wir doch im Keller, da ist es besser, und wir zeigen auch nicht den Hintergrund“)

Es ist also schlechtes Fernsehen. Ich konnte da nicht drüber lachen – nicht weil Piraten doof dargestellt werden, sondern weil der Beitrag schlicht nicht lustig ist. Wie auch in meinen Kommentaren angemerkt wurde: Schaden wird das den Piraten sicherlich nicht.

Zum Schluss meine Bitte an all die, die sich mit Humor und Satire auskennen: Bitte macht mal eine richtige Satire über die Piratenpartei. Angriffsflächen gibt es da genug, sei es die innerparteilichen Debatten, die Gendersache und was weiss ich nicht noch alles. Und seien es auch nur „lustige Fotomontagen“, wie hier bei Extra3.