Du willst also auch mal Rollenspiel ausprobieren?

Keine Sorge, es geht jetzt nicht um Cosmopolitan‐Tipps um Euer Sexleben aufzubessern, sondern um diese tolle Hobby von dem alle reden: Fantasy Rollenspiele, Erzählspiele, Pen&Paper RPGs..

err.. Moooment! Hey, JollyOrc, Dein Blog ist voll von Rollenspielbeiträgen. Warum erklärst Du das jetzt nochmal?

Ganz einfach: Das hier ist ein Beitrag zum aktuellen Karneval der Rollenspielblogs, diesmal zum Thema „Tipps für neue Spielleiter“

Ah.. ok, das klingt nach einem hehrem Ziel. Weitermachen.

Danke.

Du warst also gerade beim Gratisrollenspieltag oder hast ein Starterset zu so einem Rollenspiel zum Geburtstag bekommen und willst loslegen. Prima, leg los!

Nein, wirklich, leg einfach los, Du schaffst das schon, mich brauchst Du dafür nicht.

Ok, Du bist immer noch hier, also bist Du entweder sehr, sehr neugierig oder irgendwas hindert Dich, einfach anzufangen. Was könnte das sein?

Du hast keine Mitspieler

Frag einfach Deine Freunde und Bekannte. Wenn die nicht begeisterungsfähig genug scheinen, schau in Foren oder die Spielerzentrale. Oder besuch eine Convention.

Du hast keine Ideen

So gut wie alle Rollenspielbücher und  Startersysteme kommen mit einem Einsteigerabenteuer und einer kurzen Einleitung, wie man das anfängt. Von da ergibt sich alles andere meistens fast wie von selbst. Wenn Du das schon hinter Dir hast, schau doch zum Beispiel mal auf die One Page Dungeons zur Inspiration! Alternativ bieten gerade die „großen“ Rollenspielsysteme wie Das Schwarze Auge, D&D oder Splittermond auch eine reichhaltige Auswahl an fertigen Abenteuerbänden.

Du weißt nicht, ob Deine Ideen gut genug sind

Es gibt nur einen Weg das herauszufinden: Probiere sie aus! Nimm die Idee und fang an zu spielen. Im allerschlimmsten Fall stellt Ihr fest, dass das gerade keinen Spaß macht, und dann macht Ihr halt was anderes. Das ist kein Weltuntergang, und danach hast Du mehr Erfahrung und kannst es nächstes Mal anders — und wahrscheinlich sogar besser machen!

Du weisst nicht, ob DU gut genug bist

Ich möchte Dir jetzt gerne versichern, dass Du natürlich gut genug bist. Und um einfach mitzuspielen bist Du es bestimmt. (Hier ist die Frage eher: Hast Du Lust darauf und haben Du und die anderen am Tisch auch Spaß daran. Wenn ja: Mach weiter und lass Dir von niemanden reinreden!)

Wenn Du selbst in die Rolle des Dungeon Masters, also der Spielleitung schlüpfen willst, dann sieht das etwas anders aus: Es gibt zwar keine harten Richtlinien, und vorab kann Dir niemand sagen, ob Du geeignet bist oder nicht, aber es gibt definitiv gute und schlechte Spielleitungen. Natürlich ist das kein Job, für den Du eine langjährige Ausbildung brauchst, und niemand verlangt von Dir, erst einmal alle Regelwerke und deren Kommentarbände im Internet zu lesen.

Aber Du solltest Spaß daran haben, für andere etwas vorzubereiten. Sei Dir klar, dass es sich hier um ein soziales Spiel handelt, und Du mehr damit beschäftigt sein kannst, die anderen Spieler zu lesen und anzuführen, denn einfach das Spiel nach Regeln abzuklappern.

Nichtsdestotrotz: Probiere es einfach aus. Lass Dir nicht den Mut, und vor allem nicht den Spaß nehmen!

Du willst Dich erstmal so richtig vorbereiten

Mach das ruhig. Aber sei Dir darüber klar, dass es unfassbar viel Material zum Thema gibt, sich das meiste widerspricht, Du bei fünf Rollenspielern sieben Meinungen zu einem Thema finden wirst, und im Endeffekt beim eigentlichen Spiel alles anders kommt.

Das bedeutet nicht, dass Vorbereitung eine schlechte Idee ist. Mindestens eine Person am Tisch sollte mindestens einmal zumindest die Schnellstartregeln des gewählten Systems gelesen haben, und das kannst natürlich Du sein. Dennoch, übertreibe es nicht, denn sonst traust Du Dich unter Umständen irgendwann gar nichts mehr.

Was Du auf jeden Fall vorbereitet haben solltest:

  • kenne die wichtigsten Regeln
  • kenne die wichtigsten Nichtspielerfiguren — und hab zur Sicherheit eine Liste ihrer Namen bereit
  • habe eine Vorstellung von den Örtlichkeiten, die Du Deiner Runde präsentieren willst. Verstehe, wie sie zusammenhängen, habe ein Gefühl davon, wie es ist, „da“ zu sein.
  • Sei bereit, all das wegzuwerfen, weil garantiert eine Person in Deiner Gruppe jemanden anspricht, den Du nicht vorbereitet hast, oder plötzlich alle entscheiden, dass Dein dahingeworfenes „ah, Rum aus der Teufelsee, wo sich nur die besten hinwagen“ als Herausforderung anzusehen…

Du weisst nicht, womit man am besten anfängt

Im Idealfall hast Du beim Gratisrollenspieltag ja schon was bekommen. Wenn nicht, macht nix: Es gibt diverse Möglichkeiten anzufangen, manche kostenlos, viele günstig:

Spielen mit Szenen

Drüben beim Rollenspiel‐Blogs Forum gibt es eine Diskussion über „Szenenbasiertes Rollenspiel“. Das mäandert ziemlich, aber es stecken auch interessante Dinge drin. Insgesamt brachte es mich dazu, darüber nachzudenken wie ich Rollenspiel leite und meine Abenteuer, Szenarien und Kampagnen plane.

Wer mich kennt, weiß dass ich sehr gerne in Konzepten und Bildern fantasiere. Auch wenn der Hofrat darüber schimpft, vieles beginnt bei mir mit „wäre es nicht cool, wenn…?“  Im Ergebnis habe ich für alle meine Abenteuer immer ein Schlüsselbild vor Augen, einen Moment in dem irgendetwas passiert was mich reizt und den ich meinen Spielern präsentieren möchte. Diese Szene nehme ich dann als Anker um den Rest zu gestalten.

Idealerweise ergibt diese Gestaltung dann weitere Szenen, und mögliche Verknüpfungen zwischen ihnen. Während des Spielabends schaue ich dann auf die Aktionen der Spieler und habe dann folgende Möglichkeiten:

  • ich bleibe in der laufenden Spielzeit und lasse die Welt einfach auf die Aktionen der Spieler reagieren. Die Handlung läuft quasi in Echtzeit weiter und auf jede Aktion folgt die passende nächste Aktion. Alles was passiert, passiert vor der laufenden Kamera.
  • Ich beschließe (hochherrschaftlich oder in Absprache mit den Spielern), dass es einen Szenenwechsel gibt und Handlung übersprungen wird. Wir landen an einem neuen Ort und an einer anderen Zeit und nehmen dort das Spiel wieder auf. Wo genau?
    • Eben da, wo wir folgerichtig nach der letzten Szene hinwollten. Wenn sie mit „wir fahren dann mal nach Rom“ endete, dann beginnen wir eben genau in Rom, und zwar an dem folgerichtigen Punkt.
    • Oder die neue Szene hat (zumindest vordergründig) recht wenig mit vorangegangenen Spielerentscheidungen zu tun, sondern entspringt entweder der „Meisterwillkür“, gerne aber auch dem Spielerwunsch. (Inwieweit Zufallsbegegnungen hier hineingehören muss ich mir beizeiten noch überlegen!)

Und genau dieser letzte Punkt ist, denke ich, Szenenbasiertes Rollenspiel. Handlung findet statt, nicht weil sie sich direkt aus der vorangegangen Aktion ergibt, sondern weil der Wunsch nach einer bestimmten Handlung vorhanden ist.

Die Gefahr ist, dass man sich zu sehr auf die Wunsch‐Szenen stürzt und diese dann auf Schienen ansteuert. Oberflächlich betrachtet mag das dann sehr cineastisch und episch wirken, allerdings nimmt man damit den Spielern auch genau das, was Rollenspiel eigentlich liefern soll: Die Entscheidungsfreiheit.

Zusätzlich kann alles sehr oberflächlich werden, da man die Erklärung, warum etwas passiert, mitunter komplett an den Haaren herbeigezieht.

In eine ähnliche Kerbe haut Settembrini wenn er sich so beschwert:

Wenn man nur das anstrebt, das Szenenverketten, dann kommt man wie von selbst auf die Idee, daß alle Reisegeschwindigkeit sich ganz logisch alleine aus dem „Plot“ ergeben sollen und müssen, und alles andere albern sei.

Wie bekomme ich also diese gewünschte Tiefe in meine Aneinanderreihung von Szenen? Einige Grundregeln:

  • Habt immer ein Diagramm parat (idealerweise auf Papier, im Zweifel aber mindestens als Skizze im Kopf), dass folgende Dinge in Abhängigkeit setzt:
    • Orte, die dort vorhandenen Personen und die Entfernungen und Hindernisse zwischen ihnen
    • Personen und Gruppierungen, ihre Ziele, der Grad der jeweiligen Zielerreichung und die Beziehungen zwischen allen
  • Schaut zwischen zwei Szenen auf dieses Diagramm.
    • Wieviel Zeit muss mindestens vergehen, damit alle Personen in der nächsten Szene da auch sein können?
    • Verändern sich die Ziele oder Beziehungen irgendwie aufgrund von Dingen die in der letzten Szene oder im Hintergrund passierten?

Das Resultat dieser Überlegungen sollte jetzt, wenn relevant, in die neue Szene einfließen. Damit wisst Ihr z.B. welche NSC überraschend auftauchen könnten, welche eben nicht und wie sie wohl gelaunt sind.

Das darf durchaus vereinfacht werden, nicht jedes Szenario ist so komplex, dass man das alles modellieren will oder gar muss. Und nicht jede Szene ist von diesen Überlegungen betroffen. Zum Beispiel weil sie eine in sich abgeschlossene Nebenhandlung abbildet, oder weil der Gesamtrahmen eh nicht größer als ein Dungeon ist.

Dazu gibt es Dinge, die man frei schieben kann, ohne dass es Auswirkungen auf den Rest der Simulation hat. Solange nicht festgelegt ist, wann in dem kleinen Dorf Hintereberswald Markttag ist, findet der halt genau an dem Tag statt, wo die Helden zum ersten Mal einreisen, schlicht weil es das Dorf so interessanter macht. Es sei denn, es soll ausgestorben sein, dann sind halt alle gerade bei Bauer Eckart zur Hochzeit eingeladen.

Man darf also gerne nur das in der Planung berücksichtigen, was die Spieler beobachten konnten. Wenn der schurkische Fechtmeister in Szene 1 von der Klippe sprang und dann über Wochen, ach, Monate nicht beobachtet wurde, dann kann er quasi jederzeit an jedem Ort auftauchen, wo immer es „dramaturgisch“ interessant ist.

Ich als Spielleiter nutze das gerne, da es meine Vorbereitungsarbeit angenehm verkürzt. Anstatt ständig alle Variablen zwischen den Szenen zu simulieren, gibt es für viele von ihnen einfach nur einen Rahmen innerhalb dessen ihre Handlungen konkret werden können. Schrödingers NSC sozusagen.

Das funktioniert aber nur dann gut, wenn ich zum Zeitpunkt des neuen Auftauchens verbindlich…

  • …prüfe, ob die Figur auch wirklich hier auftauchen kann (Reisezeit, Motivation, Ressourcen),
  • …festlege, wie es zu dem Auftauchen kommt und die damit gesetzte Handlung für die Zukunft berücksichtige.

Wenn ich das berücksichtige, wirkt die Handlung organisch und in sich stimmig. Wenn die Spieler also das erste Mal an einem Montag in Hintereberswald eintrafen, dann ist ab sofort immer Montags Markttag.

Der klare Vorteil Szenenbasierten Spiels ist es, dass man gezielt solche Abschnitte wegschneiden kann, die keinen am Spieltisch wirklich interessieren.

Ebenso gibt es die Möglichkeit, den Spielern Sicherheiten zu geben: Viele Spieler geraten in die Planungsfalle und fangen an alle möglichen und unmöglichen Risiken eines Hinterhalts zu hinterfragen und kommen schlicht nicht mehr zu Potte. Schneidet die Spielleitung hier aggressiv in die nächste Szene, signalisiert sie „Euer Plan ist gut genug, Ihr habt nichts übersehen, was Ihr nicht hättet übersehen dürfen.“ (Daran muss man sich dann aber auch halten!)

Idealerweise legt man sich als Spielleiter einen Fundus an Szenen zurecht, die man dann an passender Stelle (Ort, Zeit, Ressourcen, Motivation!) ansteuern kann. Springt nicht auf Schienen von Szene 1 zu Szene 2, sondern schaut auf Eure Handlungsmaschine und wählt dann aus. Legt kurz fest (alleine oder auf Vorschlag der Spieler), wie es zu dem Szenenübergang kommt und was die Spieler über die vergangene Zeit und den Ortswechsel wissen müssen.

Ich persönlich empfinde diese Form des Spiels als sehr befriedigend, weil ich eben meine innere Rule of Cool ausleben darf, ohne dabei die Weltsimulation zu gefährden.

Terrifying German Culture Hour — Advertising

A while ago, I explained how we have fewer adbreaks here in german TV. Of course, we cought up a bit over the years, but it’s still a socialist paradise in comparison. But there is also of course a distinct… german‐ness to the ads I was seeing as a kid and young adult. Even when these ads were supposed to take place in a big city in the USA:

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https://www.youtube.com/watch?v=yfp2Bg6iUdY

I, and probably a lot of my german friends were utterly convinced that this is America. Cars, cool people, sunshine, car telephones, the works. Nothing in this ad struck me as anything but American.

Boy was I wrong. My girlfriend insisted that all the US kids were constantly weirded out by this odd german ad. How can this be? Nothing german ever makes it across the pond, right? Well, I went to the Internet and found out that this is indeed a work by  Pahnke & Partners. („Pahnke“ being such a cliché german name, I still think it must be a subsidy of Pahlgruber & Söhne)

Still, we also had ads that were much more distinctively german. They then mangled Mozart for fun and profit (with very subjective measures of fun):

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https://www.youtube.com/watch?v=X1sUSnzgrD4

And yes, every brand needs it’s distinctive jingle, here’s the one for Lagnese ice cream:

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https://www.youtube.com/watch?v=XkHmMUD6Rdo

(„Nogger“ is, by the way, named after it’s nougat core. Pop culture germany was and often still is ignorant when it comes to how to handle race issues. That slogan roughly translates to „get a Nogger on“, and it still boggles my mind.)

At least, that song got a country makeover to make it better:

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https://www.youtube.com/watch?v=RsOvjAtBWFw

Eventually though, german advertisers cought on and some brands went for.. something different.

Ever heard of „Einstürzende Neubauten“? (translates to „collapsing new buildings“) If not, here’s a sample of their work:

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https://www.youtube.com/watch?v=FiQ7IbJEsoE

The lead is Blixa Bargeld, and he did amazing spots for the DIY chain Hornbach:

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https://www.youtube.com/watch?v=0kdLmXRmEec

In case you wondered: He’s reading copytext from the stores catalog.

Later on, Hornbach goes full on feelings:

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https://www.youtube.com/watch?v=mk5-bH0WQOQ

And before you doubt me, yes, germans are pretty serious about nails:

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https://www.youtube.com/watch?v=xtyKNbWpfFw

So, modern german advertising has understood how to do viral buzz. And some agencies are really good at turning a brand around.

I live in Berlin, and Berliners love to complain about the BVG, the state‐owned company that runs public transit. In fact, Ton Steine Scherben, the band from a previous installment actually have a song that calls for actual revolution over not paying the tickets:

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https://www.youtube.com/watch?v=T-Zkkm76-_0

Of course, everything is relative. Aforementioned american girlfriend is happy and content that the U‐Bahn here isn’t on actual fire:

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https://www.youtube.com/watch?v=xCyFqsNmsCo

But the BVG social media team has managed to turn things around. They actually run a store where you can buy various things with their trademarked seat pattern. And who wouldn’t want to wear this tanktop?

They also maintain quite the twitter feed and occasionally make even international splashes with their Youtube videos (The only line you need to understand is „Is mir egal“, which translates to „I don’t care“.):

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https://www.youtube.com/watch?v=YEYim54pJ00

And of course, classical music:

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https://www.youtube.com/watch?v=mnXnLeo54FA

Hey, JollyOrc, that is no classical music, that is.. horrible 80ies synthpop!“

Well, you’re not quite correct. This is a cover of „Ohne Dich“, one of the bigger hits during the 80ies, originally by the Münchner Freiheit:

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https://www.youtube.com/watch?v=SoZ8naG0sj0

Every german in the 80ies knew this song, and I wouldn’t be surprised if there aren’t quite a few millenials who got conceived to this..

Of course, the opening salvo for this kind of viral, very german advertising came from Edeka, an until then, solidly square supermarket chain:

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https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94

Friedrich Liechtenstein is a bonafide classical actor, artist and all around cool dude. But please, pretty‐please, don’t confuse him with this swiss dude:

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https://www.youtube.com/watch?v=g9z3G-duHdQ

This ad ran so often in german TV that the inevitable happened: A eurotrash music video:

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https://www.youtube.com/watch?v=QL7-yqFrkWY

 

Bob and the Internet

This is the story of Bob: Bob is active in her chosen field, which exposes her to some wider audience. As Bob does things that people value, she has a podium on which to speak and she uses it to some effect.

Alas, Bob has a problem. For some reason, some folks don’t like her. Where she posts, there are often arguments, accusations of some kind, to the point where people publicly get into (verbal) fights about the perceived innocence or guilt of Bob and others.

Bob of course defends herself, and friends of hers join in, calling those out who deal in reprehensible behaviour. She makes a convincing case that she is the victim here, and gets increasingly vocal about it over time.

Eventually, friends become enemies, communities splinter and sometimes even the police needs to get involved when some people cross lines into doxxing, actual death threats or worse.

Poor Bob, you probably think.

But maybe we should take a dispassionate look at Bob. We may find that sometimes, she is either completely on the defence. Mostly though, Bob is doing full‐on attacks on those who have slighted her.

For her, people are apparently either useful, background noise or, well, enemies. And once you are her enemy, or are not immediately distancing yourself from those enemies, Bob will remember you forever.

Occasionally, Bob will admit to err on factual things, but she certainly is always right in her assessment of interpersonal relations. And yes, she is the undoubtedly the victim here, because, have you seen what Steve did?

If a situation escalates, it is never Bobs fault. If people cry foul, they are harassers. If they want to have no part of the drama, they are enablers. If someone on her side oversteps some line, it is their fault, certainly not Bobs for inciting them.

Still poor Bob?

Look up the vocabulary that describes an Abuser. You will find terms like Gaslighting. Victim Playing, DARVO, Stalking, Belittling, Controlling who is allowed to talk with whom.. If you’re online, you will also find all the rhetoric tricks too: Hiding behind technicalities, ad hominem attacks, Whataboutism and so on.

Bob portrays all the quality of a narcissistic, highly abusive person.

There are many Bobs online, and I am often not sure if they are simply broken persons or just plain evil.

Before I get to know a Bob, I usually assume that she simply has problems parsing emotions through text, that I didn’t make my point or argument clear enough. Because I have that problem myself: Often enough, I don’t know how the other person wanted me to perceive them, what they really wanted to say.

Online interactions are often fleeting or brief. That means that I miss a half‐sentence or misread things. English isn’t my first language, and often enough, I converse with people who are also non native english speakers. So I allow for a wide range of misinterpretations, attribute to human error what could also be malice.

Sadly enough, that plays right into Bobs hand, reinforcing the notion that she is blameless, and everyone else is wrong. Bob sits secure in her perfect perch, and laps up the attention she receives, slowly ruining the online life of others.

Don’t give in to the Bobs. Resist that. Stop interacting with them, even when they bait you to it. It is hard. It can be very painful. And you do not have to stay in an online place where a Bob resides. We don’t owe a Bob anything at all.

But we do owe the community we want to live in. Identify the Bobs in there and then make it clear that they need to demonstrate a willingness and effort to be civil, to be polite and to be mindful of how others perceive their voice — or they will be shunned and shut out.

Do not ask Alice to “make up with Bob, for the sake of the community”. This will allow Bob to further mess with Alice. In the end, Alice will have only the option of more suffering from Bob, or to leave the community that continues to allow Bobs presence.

And above all: Don’t give any attention to the Bobs. It’s what they want, what feeds their ego. It should of course be positive attention, but they don’t actually care if it is negative, so long as it keeps their ego fed.

So don’t.

Identify the Bobs. Explain them the rules. And shun them (and only them) when it becomes apparent that they won’t change.