Bahnfahren allgemein

Wie einigen Blogeinträgen hier schon zu entnehmen war, bin ich die letzten Wochen, für meine Verhältnisse, ziemlich viel Bahn gefahren. Dank meiner Firma meistens 1. Klasse, meistens ICE, machnmal aber auch Regionalzüge und 2. Klasse, je nachdem was gerade da hinfuhr wo ich hin wollte.

Die Reiseplanung wollte es so, dass die meisten dieser Fahrten spätabends stattfanden. Im Allgemeinen muss ich zugeben, dass Bahnfahren angenehmer ist als ich es in Erinnerung hatte. Allerdings ist es mir immer noch unmöglich im Zug zu schlafen, und trotz Notebook wird mir immer wieder fast schmerzlich bewusst, dass ich offline bin. UMTS geht nämlich im Zug nicht.

Vor diesem Eintrag habe ich zum Beispiel den Text für Tauschbörsentroubles geschrieben. (Das ist übrigens das tolle am Bahnfahren: Die freie Zeit und die vorbeiziehende Landschaft, das leise Dröhnen des Zuges, all das ist sehr inspirierend.) Am Ende wollte ich dann nur noch schnell den Link zu Spreeblick heraussuchen und das Ergebnis online stellen. Pustekuchen, ging nicht. Keine Instant Gratifikation durch neuen Blogeintrag, kein Whuffie für Bogi! Stattdessen muss ich später extra-Zeit aufwenden um den Eintrag online zu stellen. Das nervt.

Ein anderes Beispiel: Dank grandioser glücklicher Verkettung von dreifacher Zugverspätungen stand heute jeweils ein Zug noch auf dem Gleis am Zielbahnhof, der laut Fahrplan eigentlich schon längst weg sein sollte. Das Ergebnis: Anstatt im 20:13 ICE nach Göttingen zu sitzen, sitze ich im 18:58 ICE direkt nach Hamburg! Einmal Umsteigen und auch noch ein wenig Fahrtzeit gespart, was will man mehr?

Allerdings war ich mir bei der Anfahrt nach Frankfurt/Main nicht wirklich sicher, ob es da einen früheren ICE gibt, oder ob ich noch eine Stunde in Frankfurt herumhängen müsste. Was hätte ich für eine Online-Abfrage des Bahnfahrplans gegeben! Migri hätte sicherlich einfach den Ganzjahres-Bahnfahrplan aus der Tasche gezogen, der ist für so etwas vorbereiteter als ich.

Leider bin ich nicht so organisiert, bzw. überlasse lieber meinem Computer die Organisation der Kleinigkeiten des Lebens. Der kann das nämlich besser als ich. Und meine Bahntickets bucht er mir auch.

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