Ich und das Gefahrengebiet

Derzeit besteht ja in Hamburg Mitte ein recht weiträumiges Gefahrengebiet. Nun kleide ich mich nicht primär schwarz, gehe selten dort spazieren, und passe wohl auch nur bedingt in das übliche „linke autonome Zecke“ Feindschema.

Aber ich fahre mit einem derzeit zerkratzten Fabia zweimal die Woche durch die Schanze auf dem Weg zu unserem wöchentlichen Tangokurs. Und gestern fiel mir dann ein, was so in meinem Kofferraum liegt: Schwere Metallkugeln in Pflastersteingröße, ebenso schwere Holzklötze, seltsam bedruckte Schirmmützen, eine Sprühdose mit roter Farbe und etwas, das auf den ersten Blick nach einer Metallstange ausschaut.

Die Metallkugeln sind ein Boule-Spiel, die Holzklötze sind für Wikinger-Schach, und der Rest (Schirmmützen, rote Farbe und die „Metallstange“ — Schaumstoff mit Panzertape umwickelt) waren Requisiten für das LIRP auf dem letzten Nordcon.

Sicherlich, diese Gegenstände sind so harmlos wie nur irgendwas, aber ich habe sie dennoch lieber entfernt, denn wir möchten sicherlich nicht unnötig lange durch eine Kontrolle aufgehalten werden. Soviel also zu der Theorie von „unbescholtene Bürger interessiert so ein Gefahrengebiet nicht.“

2 Gedanken zu „Ich und das Gefahrengebiet

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