Kommentar im Kölner Stadtanzeiger

Der Titel lautet griffig-bedeutungslos „Falsches Signal in einer unfreien Welt“, aber dahinter versteckt sich eine messerscharfe Analyse der momentanen Politik:

Es gibt in einer freien Gesellschaft keine Alternative zu Aufklärung und Argumenten — im Internet gilt das erst recht.

Gegen das Böse im Netz müssen darüber hinaus aber manche Gesetze modernisiert und viele andere besser umgesetzt werden. Dafür braucht man Know-How, Personal und Geld. Absichtserklärungen aber kosten nichts. Außer Glaubwürdigkeit.

Man möchte den Autor Tobias Kaufmann umarmen, so schön und gleichzeitig unaufgeregt liest sich das. Ich frage mich nur, wann solches Denken auch in den oberen Rängen der sogenannten Volksparteien auftaucht. Bis dahin gilt: Klarmachen zum Ändern!

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