Krautreporter.de

Ihr erinnert Euch an meine Ante Portas Idee? Das Ding, wo ich was von Journalismus und Crowdfunding faselte? Da ist ja nix draus geworden – zwar gab es viel positives Feedback von Leuten, die da unter Umständen Geld drauf geworfen hätten, aber eher so gar keines von Journalisten.

Umso mehr freue ich mich über Krautreporter.de, Vera Bunse hat mich darauf aufmerksam gemacht. Im Grunde ist es die gleiche Idee, aber mit einem etwas anderem Ansatz: Anstatt einer Redaktion (wie zum Beispiel bei Matter, die übrigens schon drei sehr lesenswerte Artikel veröffentlicht haben), die dann vertrauensvoll Berichte auswählt und finanziert, können die Crowdfunder hier einzelne Journalismusprojekte direkt unterstützen.

Im Endeffekt bin ich mir aber nicht so sicher, wie erfolgreich das hier werden wird: Die Journalisten müssen hier ein fachunkundiges Publikum vorab en masse überzeugen, und im Endeffekt ist Krautreporter auch nur eine weitere Crowdfunding Plattform. Auch gefällt mir von den 6 Startprojekten eigentlich nur ein einziges überhaupt irgendwie. Auch nur bedingt gefallen mir Details wie die Abwicklung von nicht zustande gekommenen Projekten:

Sollte ein Projekt nicht erfolgreich sein, erhält der Reporter kein Geld. Die versprochene Summe geht in Form von Punkten auf das Konto des Investors. Diese Punkte können dann für ein anderes Projekt verwendet werden.

Man kann zwar das Geld irgendwie über Paypal zurückbekommen, aber das scheint mir schon hakelig. Nichtsdestotrotz wünsche ich Krautreporter alles Gute!

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