Staatstrojaner goes Underground

In der Tat — der große politische Aufreger des Herbstes, ein Vorfall der eigentlich mindestens mit der Spiegel-Affäre gleichzusetzen ist, quasi das deutsche Watergate wird anscheinend von den Verantwortlichen erfolgreich ausgesessen.

Wir haben ja Eurokrise“.

Die sollen sich mal nicht so haben.“

Das Problem hier ist — wie soll man als außerparlamentarische Opposition hier reagieren? Was bleibt, außer Pressearbeit und Anzeige? Was tut man, wenn andere Themen den Medien wichtiger erscheinen, es gleichzeitig aber kaum möglich scheint, die breite Bevölkerung aufzuschrecken und zu Massendemonstrationen zu bewegen?

Fefe würde wohl nach der Revolution fragen, mir fällt spontan leider auch nichts besseres ein… #toblog

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Bundestrojaner, Bundestrojaner, was war das noch? War da nicht vor kurzem was mit diesem Internet? Einer der größten innenpolitischen Skandale der Nachkriegszeit verläuft im Sande.

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Ein Gedanke zu „Staatstrojaner goes Underground

  1. Wer die breite Bevölkerung erreichen will, muss auch verstehen, wie diese denkt und fühlt. Für diese ist mE ein Laptop noch bei Weitem kein „unverzichtbarer Lebensbegleiter“ geworden. Genau so wenig wie sauteure Smartphones. Der Bundestrojaner wurde bei Kriminellen eingesetzt, die unverständlicherweise ein unheimliches Medium für brisante und intime Kommunikation nutzten. Also selbst Schuld und überhaupt sehr kompliziert.
    Um die Bedeutung und Bedrohung durch verfassungswidrige Aktionen von Staatsorganen fassbar zu machen, sollte auch Telefonüberwachung erwähnt werden. Damit erschreckt man auch die, die ihre Hausansicht von Street View verpixeln lassen.

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