Webcomic Montag: Katzen

Mauz! Heute geht es mal um die Plüschnasen die wir alle so gern haben. Haben wir doch, oder? Es gibt doch wohl hoffentlich keine Katzenhasser unter meinen Lesern?

Wenn nicht, dann könnte „cat versus human“ dem Abhilfe schaffen. Jeder Katzenbesitzer wird bestätigen können, dass hier nichts aber auch gar nichts übertrieben wird. (Nicht so wie bei Simons Cat) Als Comic gibt cat versus human nicht so viel her: Der Zeichenstil ist schlicht, es gibt nicht immer eine Punchline, und da das d’Oeuvre als Blog und nicht als Webcomic daherkommt schaut es eben auch etwas anders aus.

ABER es ist persönlich, witzig, erhellend und generell genau mein Ding!

Etwas anderes ist „Two Lumps: The Adventures of Eben and Snooch„. Eben und Snooch wohnen bei ihrem Frauchen und wir können dabei zusehen, wie sie damit zurechtkommen (wenn Frauchen zB. mal wieder das falsche Futter gekauft hat). Die beiden sind das archetypische Katzenpaar – einer griesgrämig-schlau, der andere glücklich-dumm. Ehrlich, meine Kater Merlin und Hop Sing sind genauso! Hier gibts dann auch regelmäßige Punchlines, klassisches Webcomicformat und alles was man so begehrt.

So, ich geh jetzt meine Kater füttern…

Webcomic Montag: Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

There are things mankind is not meant to mess with –  the fabric of the universe, taxes, the wife…

If you fail to observe this, the appearance of elder gods may very well be the result. Hence I give you the Unspeakable Vault of Doom (yum, humans!) and..

Hello Cthulhu. Alas, the latter isn’t updated anymore, but it’s fun nonetheless!

*) This Webcomic Monday is delivered in english because I was too lazy to properly transport that bad mankind pun into german.. sue me.

Nacktscanner & unser Kater

Bevor ich etwas zu den Nacktscannern sage, möchte ich Euch jemanden zeigen:

MerlinSleep

Das ist Merlin. Merlin ist einer unserer Kater. Er schläft gerne auf oder auch in gewaschener Wäsche. Vorzugsweise in unserer. Diese Vorliebe hat zur Folge, daß unsere Wäsche a) zerknittert und b) voll mit Katzenhaaren ist. Deshalb haben wir sie in den Kleiderschrank gelegt.

“Katzensicher”.

Von wegen, seit geraumer Zeit hat Merlin wieder ungehinderten Zugang zu seinem Lieblingsschlafplatz. Dazu hakt er mit der Kralle unter die Schranktür und zieht sie auf. Das klappt selten beim ersten Mal: Die Scharniere der Schranktüren sind gefedert, und schließen eine losgelassene nicht ganz geöffnete Tür wieder.  Dabei macht die Tür dann so ein klapperndes Geräusch (sie besteht aus Aluminium, Holz und Milchglas, das bietet einen guten Resonanzkörper). Dieses Geräusch hört man des Nachts dann so ein bis zwei Dutzend Mal, bis Merlin es geschafft hat, durch den kurzfristig geöffneten Spalt hindurch in den Schrank zu schlüpfen.

Am Samstag habe ich die Türen mit Magnetschnappern versehen. Man braucht jetzt ein wenig mehr Kraft um eine Tür zu öffnen, und beim Antippen der Tür klappert es auch nicht mehr. Die Hoffnung war, daß Merlin da jetzt nicht mehr in den Schrank kommt.

Gestern Nacht, im Halbschlaf, murmelt die Freundin zu mir “ich glaub, er hat’s doch geschafft, ich hab da was gehört…”

Es kommt also eine langsame aber stetige Eskalation von Schranksicherungsmaßnahmen und Katertricks auf mich zu.

Mit dem Flugreiseverkehr und den Terroristen verhält sich das genauso: Die Sicherheitsbehörden haben sich in eine Eskalationsspirale mit den Terroristen begeben. Jedem neuen Angriff, egal ob versucht, vereitelt oder erfolgreich wird mit wildem Aktionismus begegnet: Mehr Kontrollen, schärfere Kontrollen, Mitnahmeverbote, noch mehr Kontrollen, Flugverbote, etc.

Und wie es bei Wettrüsten nun einmal ist: Es wird nie ein Ende haben. Jede Sicherheitsmaßnahme kann, genug Ambition und Aufwand vorausgesetzt, irgendwie umgangen werden. Und seien wir doch ehrlich, jemand, der bereit ist, sich selbst in die Luft zu sprengen, der hat mehr als genug Ambition, und kann häufig auch ausreichend Aufwand betreiben.

Im Ergebnis werden die Terroristen immer eine Möglichkeit finden, größtmöglichen Schaden anzurichten, egal was die Sicherheitsbehörden sich einfallen lassen. Und letztere spielen dabei den Terroristen vom ersten Moment an in die Hände!

Oberstes Ziel eines Terroristen ist es nämlich nicht, möglichst viele Menschen umzubringen. Deren Ziel ist es, Angst und Terror zu verbreiten. Und das ist ihnen anscheinend prächtig gelungen. Erfolgreiche Anschläge sind dafür gar nicht nötig.

Daher sind 99% der Sicherheitsmaßnahmen seit dem 11.9.9901 tatsächlich kontraproduktiv: Jeder wird konstant daran erinnert, daß er in Gefahr sei, daß die Terroristen immer und überall sein könnten.

Sicherheit sieht anders aus.

Und das ist der Grund warum ich Nackt -verzeihung- Körperscanner für Unsinn halte. Sie kosten viel Geld, Privatsphäre, Zeit beim Check-In und leisten… nichts! Jedenfalls keinen Gewinn an realer Sicherheit.

Das kann nur eine neue Politik im Umgang mit Nah- und Fernost und der Dritten Welt insgesamt leisten.