Suchanfragen und der Schnitzel und Blowjob Tag…

Vor über drei Jahren, als mein Blog noch viel unbekannter als heute war, hatte ich mal über den, ahem, Schnitzel und Blowjob-Tag gebloggt. Fand ich halt witzig, den kleinen Geist erfreuen ja bekanntlich die kleinsten Dinge..

Seitdem sorgt dieser Beitrag für gefühlt über 60% der Suchmaschinentreffer hierher, „unbewusstes und massiv erfolgreiche SEO“ wir mir im IRC attestiert wurde. Leute suchen nach „blowjob“, „Schnitzel und Blowjob“, „blow job mit vielen männern“, und und und. Meinetwegen, das Internet ist bunt und seltsam, ich will da ja keinem irgendetwas vorhalten. Daß die Kombination „Ork Porn“ auch zu meiner Seite führt verbuche ich unter „will ich gar nicht so genau wissen“.

Aber die Suchanfrage die heute hier aufgeschlagen ist, finde ich dann doch nicht mehr spaßig. Eher wirklich bedenklich. Vielleicht sollte ich den Eintrag doch irgendwann mal löschen/umarbeiten/entfernen? Oder zumindest einen prominenten Link auf eine Selbsthilfegruppe oder so setzen?

Igitt Suchbegriffe

3 Gedanken zu „Suchanfragen und der Schnitzel und Blowjob Tag…

  1. Das ist ein zwar unappetitlicher aber im Endeffekt viel zu geringer Anfangsverdacht. Und ich möchte sicherlich keine Hausdurchsuchung oder ähnliches nur aufgrund einer Suchanfrage (und sei sie noch so widerwärtig) angestoßen wissen.

    Vielleicht hat ja nur ein Journalist wissen wollen, ob man an solch Material per Google kommt?

    Überhaupt: Die Suche nach Wörtern ist (mit gutem Grund) nicht strafbar. Man kann natürlich annehmen, dass da mit strafrechtlich relevantem Hintergrund gesucht wurde. Und man kann dann weiterhin annehmen, dass der oder die Suchende tatsächlich solches Material irgendwo findet und nun besitzt.

    Aber genausogut müsste man dann konsequent annehmen, dass jemand der nach „Atombombe“ sucht, diese morgen auf eine Großstadt Europas werfen will…

    Wären mir Bilder zum Tausch angeboten worden oder ähnliches hätte ich sicher anders reagiert, so reichte es dann nur zum Kopfschütteln.

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