Realsatire im Wald

Heute habe ich von der Bürgerinitative „Hände weg vom Niendorfer Gehege“ erfahren. (Für Nicht‐Hamburger: Das Niendorfer Gehege ist ein mittelgroßes Waldstück im Norden Hamburgs. Für uns persönlich besonders attraktiv wegen seines Hundefreilaufgebiets.) Diese Initiative wendet sich gegen die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (die sich auf der eigenen Webseite nicht wirklich über das Projekt äussert). Beziehungsweise, konkret gegen deren Pläne mitten in einem solchen ein Bürogebäude mit Restaurant, Tagungszentrum und großem Parkplatz zu errichten.

Das Ganze wird dann wohl einen schon wie ich finde nennenswerten Anteil des betroffenen Waldes opfern. Die Bürgerinitiative fürchtet wohl zu recht einen möglichen Dammbruch in Richtung weiterer Rodung und Bebauung. Daß solch ein Bauprojekt auch noch „Haus des Waldes“ genannt wird ist dann nur noch Ironie pur.

Ein Gedanke zu „Realsatire im Wald

  1. Hallo,

    für das haus des Waldes wird kein Wald gerodet. Außerdem erhält die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein Sonderrecht dort zu bauen, da es sich um eine waldaffine Nutzung handelt. Gewerbliche oder private Bauträger hätten keine Chance dort zu bauen.….

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